Rosenkohlauflauf – ein Gastbeitrag zum Kochbuch-Kochen

Ich habe heute die Ehre einen Gastbeitrag für SCHÖNER Blog(t) zu veröffentlichen. Die Sandra hat eine ganz tolle Kategorie in ihrem Blog, das Kochbuch-Kochen.

Dort sucht sie jede Woche ein Rezept aus einem ihrer zahlreichen Kochbücher aus, testet das Gericht auf Herz und Nieren und berichtet darüber. Richtig toll mit Kochmützen-Bewertungssystem. Hach.

Mein Beitrag zu dieser Reihe lautet wie folgt:

Das große Buch der Blitzrezepte – Rosenkohlauflauf

Zutaten
(4 Portionen)
2 Pakete TK-Rosenkohl à 300 g
Salz
250 g gekochter Schinken
250 g mittelalter, geraspelter Gouda
200 g Crème fraîche
Fett für die Form
30 g gehobelte Haselnüsse

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Zubereitung
Den Rosenkohl unaufgetaut in kochendes Salzwasser geben und 7 Minuten darin garen.
Als nächstes den gekochten Schinken in dünne Streifen schneiden und beiseite stellen.
In einer Schüssel den Gouda mit Crème fraîche vermischen, bis eine homogene Masse entsteht.
Jetzt wird der Rosenkohl abgegossen und in eine gefettete Form gegeben. Auf dem Gemüse werden zum Abschluss zuerst die Schinkenstreifen, dann die Käse-Masse und schließlich die gehobelten Haselnüsse verteilt.
Im vorgeheizten Backofen darf der Auflauf nun bei 250 Grad (Ober- und Unterhitze! Umluft ist nicht geeignet) etwa 10 Minuten überbacken.

Das Kochbuch

essen & trinken: Das große Buch der Blitzrezepte. Schnell, schmackhaft und leicht.
Es handelt sich hierbei um eine Sonderausgabe der Naumann & Göbel Verlagsgesellschaft mbH und ist über Amazon nur noch gebraucht zu kaufen. Ein wahres Schmuckstück also.

Für Vegetarier geeignet
Nö, nicht so richtig. Die einzelnen Kategorien wie >Suppen und Eintöpfe< oder >Gemüse- und Kartoffelgerichte< lassen fleischlose Kost vermuten, de facto sind die einzelnen Gerichte aber schon ziemlich fleischlastig.

Größe der Portion
Bei den Gerichten handelt es sich oftmals um deftige Hausmannskost und die lässt ja immer schon üppige Portionen vermuten. In der Tat sind die Portionen ordentlich. Außerdem kommt noch hinzu, dass ich zum Auflauf Salzkartoffeln zusätzlich gekocht habe, da ich nicht sicher war, ob ausschließlich Rosenkohlauflauf mich und den Mann glücklich machen würden. Mit den Kartoffeln zusammen war es super.

Optik
Naja. Mal ehrlich, so ein Auflauf sieht eigentlich nie besonders hübsch aus. Vielleicht, wenn er noch in der Form ist, aber sobald er auf einen Teller gegeben wird, leidet die Optik ziemlich und erinnert oft mehr an einen Autounfall.

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Verständlichkeit & Schwierigkeitsgrad
Auf diesen Punkt habe ich mich schon seit dem Abtippen der Überschrift gefreut. Da heißt es: >Schnell, schmackhaft und leicht< und genauso isses. In einzelnen Bildern wird sogar mit Minutenangabe erklärt, was zu tun ist. Außerdem sind die Zutaten bereits in der Reihenfolge aufgelistet, in der sie benötigt werden. Ich würde sagen, auch Anfänger kochen hiermit lecker.

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Besonderheit
Ich habe gerade noch einmal durch das Buch geblättert. Einzige Besonderheit: Das Wörtchen „leicht“ aus dem Titel sollte man um Gottes willen nicht mit fettarm assoziieren. Leicht steht in diesem Fall für simple Gerichte.

Was ich schon daraus gekocht habe
Hähncheneintopf – sehr lecker.
Gemüse-Nudel-Pfanne – nicht so toll. Ich mag kein gestocktes Ei zusammen mit Nudeln.

Das Kochbuch-Kochen-Gericht
Wie bereits erwähnt, der Auflauf ist wirklich fix fertig und schmeckt gut. Die Zubereitung ist simpel und erfordert keine Expertenkentnisse in der Küche.

An dieser Stelle hätte ich ganz furchtbar gern das tolle Kochbuch-Kochen-Wertungssystem von der Sandra eingebunden, aber das wollte mein PC leider nicht mitmachen. Deshalb gebe ich jetzt einfach mal mit Worten 4 Kochmützen. Es muss ja noch ein bisschen Luft nach oben da sein, wenn ich das nächste Mal aus dem Buch etwas koche.

Fazit
Das Kochbuch eignet sich ganz hervorragend, wenn man einmal nicht weiß, was man kochen soll und es obendrauf auch noch schnell gehen muss. Durch die einzelnen Kategorien im Inhaltsverzeichnis findet sich schnell das passende Gericht und die Bilder lassen Vorfreude auf das Essen am Ende aufkommen.

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2 Gedanken zu “Rosenkohlauflauf – ein Gastbeitrag zum Kochbuch-Kochen

  1. Nasowas, dieses Kochbuch habe ich auch noch im Regal stehen, fällt mir gerade auf.
    Das sollte ich vielleicht auch mal wieder herauskramen, denn das liest sich ziemlich lecker 🙂

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