Überreife Bananen können was!

Was tun, wenn man Bananen gekauft hat und irgendwie nicht dazu gekommen ist, sie zu essen, als sie noch richtig kräftig gelb waren? Wenn die Bananen aufgrund von langer Lagerung ihr sattes Gelb gegen dunkles Gelb mit mächtig vielen braunen Punkten getauscht haben? Und die gesamte Küche zu allem Überfluss betörend nach überreifen Bananen duftet?

Richtig, die Bananen sollten schleunigst gegessen werden!

Das Problem: Überreife Bananen finde ich gar nicht toll. Wenn die Dinger schön Gelb sind und keine sichtbaren Druckstellen haben, dann esse ich ab und an mal eine.

Generell habe ich leider immer wieder das Problem, dass Obst sehr lang in der Küche liegt, weil ich einfach kein guter Obstesser bin. Ich stehe mehr auf Gemüse.
Leider begehe ich immer wieder den Fehler beim Einkaufen Lust auf Obst zu haben, tja und dann ist es schneller gekauft, als man gucken kann. Nur das tatsächliche Verbrauchen gestaltet sich anschließend oft schwierig.

Da lagen nun die Bananen im Obstkorb und verströmten ihren betörenden Duft. Dass sie nicht „Iss mich!“ gerufen haben, war auch alles. Zur Auswahl für die Verarbeitung stand eine Bananenmilch, gebackene Banane mit Honig oder irgendwie verbacken.

Ich habe mich für letztere Variante entschieden, da mir die anderen Optionen einfach nicht so gut gefallen haben. Wobei ich sagen muss, dass ich Bananenkuchen eigentlich nicht mag. Aber nachdem ich den folgenden Kuchen ausprübiert habe, kann ich sagen: „Ich mag Bananen-Mandel-Kuchen! Der ist wunderbar saftig und gleichzeitig auch noch fluffig!“

Bananen-Mandel-Kuchen

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Zutaten
250 g Margarine
250 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eier
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
200 g gemahlene Mandeln
4 Bananen
Fett für die Form

Zubereitung
Den Ofen auf 160 Grad, Umluft, vorheizen.

Die Bananen schälen und in eine Schüssel geben. Ich puhle auch immer die kleinen Streifen von der Banane ab, die beim Abziehen der Schale hängenbleiben. Jetzt machen die Bananen Bekanntschaft mit dem Standmixer. So entsteht ein fein pürierter Bananenbrei.

In einer anderen Schüssel die Margarine mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Die Eier zugeben und weitere Minuten rühren, bis sich Blasen im Teig bilden.
Das Mehl mit dem Backpulver vermengen und langsam unter die Eier-Zucker-Masse rühren.
Die Bananenmasse und die gemahlenen Mandeln unter den Teig mischen.

Als nächstes eine Kuchenform einfetten. Das kann eine Springform sein, eine Kastenform oder eben auch ein kleines Blech, das ich verwendet habe. Den fertigen Teig in die Kuchenform einfüllen.

Im vorgeheizten Backofen braucht der Kuchen in einer Kasten- oder Springform etwa 50 Minuten auf der mittleren Schiene. In einem kleinen Blech dauert es etwa 30 Minuten.

Nach dem Backen den Kuchen abkühlen lassen. Schließlich kann der Kuchen noch mit Puderzucker bestäubt werden, muss aber nicht sein, finde ich.

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Das ursprüngliche Rezept findet sich hier.

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5 Gedanken zu “Überreife Bananen können was!

  1. Hallo Doreen,
    was habe ich gelacht!!! Das „Vorwort“ zu deinem Rezept sprach mir so aus der Seele, bzw. wenn ich einen Blick in die Küche werfe, bietet sich mir genau das von dir beschriebene Bild! Werde spätestens Donnerstag mal dein Rezept ausprobieren! 🙂
    LG aus Köln

  2. Hallo Doreen,
    so, der Adler ist gelandet, bzw. der Kuchen ist im Ofen und auch gleich fertig. Es duftet überall wunderbar nach Bananen und Gebackenem. Habe allerdings gehackte Mandeln genommen, eine Springform und mit gehackten Mandeln dekoriert! Sieht super aus! Da freut sich David’s Omma hoffentlich an ihrem 88. Ehrentag!
    Viele Grüße aus Kölle

  3. Gerade rief mich Davids Oma wegen des Rezeptes an, da der Kuchen gut angekommen zu sein scheint. Wie du siehst: Ein voller Erfolg! 🙂

  4. Hallo Evy, das freut mich doch zu hören. Gerade bei den Omis ist das ja immer ein besonderes Lob, denn die backen mit viel mehr (Lebens-)Erfahrung. Deshalb gehe ich so gern bei Omma zum Kuchen essen 🙂

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