Braten mit Senf und Rotwein

Ab und an muss es eine ordentliche Portion Fleisch für mich geben, um glücklich zu sein.

Ich esse sehr gern Rouladen, Gulasch und natürlich Braten. Ich denke, wenn man schon einen größeren Aufwand in seiner Küche betreibt, dann sollte sich das auch lohnen. Will heißen, für einen kleinen Braten, der gerade einmal für 2 Personen reicht, stelle ich mich nicht 4 Stunden in die Küche.

Jetzt war es wieder soweit. Die Lust auf echten Sonntagsbraten war da. Also ab zum Metzger des Vertrauens und Fleisch kaufen gehen. Das Dilemma: Es war sowohl Pute als auch Rind im Angebot. Was machen? Genau beides kaufen und hinterher den fertigen Braten für schlechte Zeiten einfrieren.

Das Rind hatte so in etwa 700 g und die Pute habe ich für einen Rollbraten in ein Netz ziehen lassen, der wog etwa 1,5 kg, schätze ich.

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Zu Hause angekommen musste ich nur noch einen Weg finden die beiden Schätze gut und vor allem gleichzeitig zuzubereiten. Kurzerhand habe ich zwei Rezepte zusammengeschmissen und am Ende sind zwei wirklich leckere Braten rausgekommen.

Zutaten
Rinderbraten
Putenrollbraten
2 Suppengrün
4 mittelgroße Zwiebeln
Senf
Salz
Pfeffer
Knoblauchpulver
scharfes Paprikapulver
Öl zum Anbraten
5 EL Tomatenmark
0,7 l trockener Rotwein
0,5 l Gemüsebrühe
0,5 l Wasser zum ggf Nachfüllen beim Garen im Ofen
1 Becher Sahne

Zubereitung
Die Vorbereitungen beginnen mit dem Vorheizen des Ofens: 220 Grad, Umluft.

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Jetzt bleibt genügend Zeit, um die Möhren, Sellerie, Lauch, Zwiebeln und Petersilie zu waschen und zu putzen. Da alles später im Ofen vor sich hinbrutzelt, darf ruhig großzügig gewürfelt bzw in Scheiben geschnitten werden.

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Die beiden Braten habe ich abgespült, mit Zewa trockengetupft und schließlich hübsch auf einem großen Brettchen drapiert. Das Fleisch rundherum salzen sowie pfeffern und am Ende großzügig mit Senf bestreichen. Das macht ein bisschen Sauerei, aber am Ende sollte der Senf quasi gut einmassiert sein.

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Nun das Öl in einem Bräter erhitzen und beide Braten nacheinander rundherum kräftig anbraten und wieder heraus nehmen. Dann Zwiebeln, Suppengrün und Tomatenmark in dem Bratsatz anrösten. Das Gemüse soll ordentlich Farbe annehmen.

Nach einigen Minuten das Gemüse mit dem Rotwein ablöschen, kurz einkochen lassen, würzen und die beiden Braten wieder mit in den Bräter geben. Jetzt darf auch die Gemüsebrühe hinzu.

Den Bräter mit geschlossenem Deckel für ca. 60 Minuten in den Ofen schieben. Danach die Hitze auf 180 Grad reduzieren, die beiden Braten wenden und eventuell noch weiteres Wasser angießen, Deckel wieder drauf und weitere 60 Minuten bei Ober- und Unterhitze schmoren.

Am Ende der Garzeit das Fleisch aus dem Bräter nehmen und ruhen lassen.

Jetzt muss nur noch das mitgegarte Gemüse zu einer Soße verarbeitet werden. Ich püriere mit einem Stabmixer immer das komplette Gemüse und gieße noch etwas Wasser und einen Becher Sahne an, bis eine richtig schöne Soße entstanden ist.

Jetzt kann man wählen: Entweder der Braten wird direkt in Scheiben geschnitten und einzeln mit der Soße serviert oder die Scheiben werden direkt in die Soße gegeben und so serviert.

Da mir das Wasser wahrlich im Mund zusammengelaufen ist, habe ich es leider nicht geschafft, Bilder vom fertigen Braten zu schießen. Man möge es mir verzeihen, denn ich hatte Hunger!

Die beiden ursprünglichen Rezepte finden sich hier und hier.

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