Suppenkasper aufgepasst!

Ich mag Suppen und Eintöpfe. Diese bedeuten für mich wenig Aufwand, da ich nur bei der Vorbereitung ein wenig schnibbeln muss und der Rest vom Herd und der Zeit erledigt wird. Außerdem reicht so ein Topf voll Suppe mindestens zwei Mahlzeiten lang. Das ist praktisch, wenn die Zeit knapp ist. Dass so ein Eintopf preiswert ist, sei an dieser Stelle auch noch erwähnt.

In der letzten Woche habe ich den Mann mit „Quer-durch-den-Garten“ oder einfacher ausgedrückt, einer Gemüsesuppe beglückt. Der Ausdruck für Gemüsesuppe stammt von meiner Omi. Diese hatte in meinen Kindertagen tatsächlich noch einen Gemüsegarten, aus dem die Zutaten für die Suppe stammten. Okay, ich hab keinen Garten, aber dieser Ausdruck ist bei mir hängengeblieben.

Da es in der letzten Woche bereits die Gemüsevariation gegeben hat, wollte ich das in dieser Woche nicht schon wieder essen. Nach Sichtung des Gefrierschrankes war schnell klar, dass Hackfleisch und Paprika vorhanden sind. Außerdem leckere Bio-Kartoffeln. Damit geht doch was. Also habe ich den Herrn Google bemüht und in den Suchergebnissen erschien der

Bauerneintopf

20130305-155935.jpg

Zutaten

500 g Hackfleisch
3 kleine Zwiebeln
500 g Kartoffeln
500 g TK-Paprika
1 Dose gestückelte Tomaten
500 ml Wasser
2 TL Gemüsebrühe
Gewürze (Paprika, Salz, Pfeffer, orientalische Gewürze oder Gewürzmischungen)
3 EL TK-Petersilie
3 EL TK-Schnittlauch
1 Becher Schmand
1 EL Mehl + Wasser zum Andicken

Zubereitung

Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden.
Zwiebeln würfeln und zusammen mit dem Hackfleisch in einem großen Topf anbraten. Nacheinander Paprika und Kartoffeln hinzufügen.
Gewürze hinzugeben und gut durchrühren.
Im Topf bildet sich beim Anbraten Ansatz, das gibt Geschmack.
Schließlich die Dose mit den gestückelten Tomaten, Gemüsebrühe, Petersilie, Schnittlauch und Wasser hinzufügen.
Nachdem der Eintopf kurz aufgekocht ist, die Hitze reduzieren und auf kleiner Flamme etwa 30 Minuten köcheln lassen.
Nach der Garzeit den Schmand unterrühren und für mehr Bindung das Mehl mit dem Wasser mischen, in den Eintopf einrühren, aufkochen, abschmecken, fertig.

Das Gericht is(s)t …

Schnell vorbereitet. Wie bereits eingangs erwähnt, schätze ich genau dies bei Eintöpfen sehr. Es ist außerdem wirklich simpel in der Zubereitung.
Wenn man den Bauerntopf dünnflüssiger mag, kann man auch den Schritt mit dem Andicken weglassen.
Beim Essen habe ich irgendwann festgestellt, dass ich dieses Gericht schon einmal gegessen habe. Da gibt es ein Maggi Fix von. Das hat mich doch doppelt gefreut, dass ich diesen Eintopf gekocht habe und zwar ohne eines dieser Fix-Produkte.

Liebling oder Lieber-nicht-noch-einmal?

Nachdem ich heute die aufgewärmte Variante getestet und für gut befunden habe, kommt dieses Rezept in die Kategorie Liebling. Diese neue Errungenschaft gesellt sich nun zu den Rezepten für Linsensuppe, Kürbissuppe oder auch Sauerkrautsuppe. Gerade wenn es draußen kalt ist, die Nase läuft und sich ein allgemeines Unwohlsein einstellt, esse ich sehr gern Suppe. Ab dem nächsten Herbst gehört der Bauerneintopf zu meiner wöchentlichen Suppenauswahl.

Das Originalrezept findet sich hier.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s