Pasta-Party

Am Freitag hat der Mann sein neues Spielzeug, die Nudelmaschine, ausprobiert. Zu diesem feierlichen Anlass, haben wir die Anne und ihren Mann dazugebeten.

Drei Zutaten – mehr braucht es nicht

Ich habe gelernt, dass der Teig für die Nudeln aus Mehl, Eiern und Hartweizengrieß besteht. Der Mann und ich beschlossen, dass er ruhig zwei Portionen mehr Teig herstellen könnte, damit wir samstags erneut die Maschine benutzen könnten. Aus den besagten zwei Portionen ist soviel Teig geworden, dass wir bis einschließlich Ende nächster Woche noch hätten satt werden können. Die ernorme Teigmenge hatte zur Folge, dass der Mixer versagte und der Mann den Teig mit der Hand kneten musste. Ich habe derweil ganz entspannt auf dem Sofa gesessen, denn schließlich wollte der Mann ja kochen. Auch ein sehr lautes „Oh Scheiße!“ hat mich nicht vom Sofa gekriegt.

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Erst der Blick auf die Uhr und mein hungernder Magen trieben mich schließlich doch in die Küche. Durch den Ausfall des Mixers ist der Mann in seinem Zeitplan enorm zurückgeworfen worden, weswegen ich schließlich doch das Tomatensugo angesetzt habe. Das Rezept für die Soße folgt in den nächsten Tagen.

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Als die Gäste des Abends eingetroffen sind, war die erste Lage Bandnudeln fertig und trocknete auf einem Geschirrhandtuch. Vier weitere Lagen sollten noch folgen.

Nudeln selber machen – eine kinderleichte Übung

Bei der Herstellung von frischer Pasta wird zuerst ein Teigbrocken mehrmals durch die Nudelmaschine gepresst. Der Mann sagte mir, dass der Teig dann bröckelig wird, das ist gut. Je mehr der Teig durch die Maschine gejagt wird, desto geschmeidiger wird er am Ende.

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Nach und nach wird die Walze immer dünner eingestellt, bis am Ende eine hauchdünne Teigplatte entsteht. Diese wird nach dem umjustieren der Kurbel durch die hinteren Walzen gerollt – schon sind die Bandnudeln fertig.

Mit der richtigen Technik geht’s leichter

Wir haben uns noch eine ganz tolle Technik für den Nudeltransport ausgedacht: Ein Brettchen wird unter die Maschine gehalten und mit dem ausrollen der Nudeln nach vorne raus gezogen. So liegen die fertigen Nudeln auf dem Brettchen, kleben nicht aneinander und sind bereit für die Trocknung auf dem Küchentuch.

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Die frisch hergestellten Bandnudeln müssen nur etwa 1 bis 2 Minuten ins kochende Wasser geworfen werden, dann sind sie auch schon fertig.

Zwei Soßen – beide für Gut befunden

Zu der frischen Pasta haben der Mann und ich Tomatensugo und Gorgonzola-Sahne-Soße gereicht. Die Bandnudeln haben sich ganz vorschriftsmäßig mit der Soße verbunden. Bleibt nur noch zu sagen: Leckerleckerleckerlecker!

Die Anne hat den Tellerbefüllvorgang bei Vine festgehalten. Das sehenswerte Kurzvideo gibt es hier: http://vine.co/v/bwZJpvHzPg6

Nachtrag: Am nächsten Tag haben wir die Bandnudeln einige Millimeter dicker hergestellt. Das ging wesentlich schneller und man benötigt etwas mehr Nudelteig. Geschmacklich waren sie wieder ein Hit.

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