Lesetipp: Von 0 auf 100 und zurück

Cleo ist eine attraktive, junge Frau, die weiß, wie sie auf Männer wirkt. Sie lernt ihren vermeintlichen Traummann kennen und muss sehr bald feststellen, dass hinter der Glitzerseite des Profisportlers nicht alles Gold ist, was glänzt.

Thomas Schlichte: Von 0 auf 100 und zurück. Es hätte doch alles so schön sein können

Inhalt

Cleo studiert Grafikdesign und lernt auf einer Party einen interessanten Mann kennen. Maurice ist Profi-Sportler und könnte der Richtige für Cleo sein. Nach einigen Dates gesteht Maurice Cleo, dass er sich in sie verliebt. Cleo ergeht es ebenso.

Die beiden wagen den Schritt in eine feste Beziehung. Relativ schnell zieht Cleo in das Loft ihres Freundes mit ein und genießt ein sorgenfreies Leben an der Seite des Sportlers. Ihr ist es dennoch sehr wichtig auf eigenen Füßen zu stehen und sie verfolgt mit Eifer ihr Studium.

Das Leben mit einem Profi-Sportler besteht nicht nur aus Sonnenschein, wie Cleo schnell feststellen muss. In ihrer Verliebtheit will sie sich allerdings nicht eingestehen, dass sie von ihrem Freund nicht immer gut behandelt wird.

Mit Cleos Studienabschluss wechselt der ehrgeizige Maurice den Verein und spielt ab sofort in der Mannschaft von Cleos großem Bruder Toni, ebenfalls Profi-Sportler, in der Heimatstadt der beiden Geschwister, bis es schließlich zum großen Eklat kommt.

Das Buch ist …

… relativ flach geschrieben und plätschert so vor sich hin. Etwa alle 5-10 Seiten spricht die Ich-Erzählerin Cleo über ihr Sexleben mit Maurice und was er für ein toller Liebhaber ist. Außerdem spricht sie davon, wie wichtig ihr ihre Unabhängigkeit ist oder zerpflückt ihr Liebesleben mit ihren Freundinnen.

Der Leser bekommt dennoch einen Eindruck, wie unterschiedlich das Leben an der Seite eines Promis sein kann. Da ist der Alltag mit Essen kochen, putzen, einkaufen und demgegenüber stehen Presseveranstaltungen, teure Geschenke und exklusive Restaurants.

Lesen oder Lassen?

Ich sag es ja nicht gern, aber dieses Buch bekommt keine Leseempfehlung von mir. Ich habe es kostenlos bei Amazon runterladen können und würde mich ärgern, wenn ich dafür Geld ausgegeben hätte.

Das Buch besteht hauptsächlich aus Sexszenen, einer sehr egoistischen und oberflächlichen Ich-Erzählerin und die Schlüsselszene mit der ausgerutschten Hand kommt unbedeutend beim Leser rüber. Die Hauptfigur bezieht sich zwar noch sehr oft auf diese Szene, aber auch das kommt nicht ausreichend an.

Der Autor schafft es nicht, seiner Geschichte die nötige Tiefe zu geben, finde ich. Vielleicht ist es aber auch nicht so klug gewählt, eine Geschichte aus einer Frauenperspektive zu erzählen, wenn man ein Mann ist …

Bei den Links zu den einzelnen Büchern handelt es sich um Affiliate Links. Ich finde das sehr praktisch, wenn man direkt zum richtigen Buch geführt wird und nicht erst lang suchen muss.
Kann man mögen, muss man aber nicht.
😉

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