Spaghetti nach Hurenart

Ich habe meine Pasta-Box ins Herz geschlossen. Das Kochen mit den Rezeptkarten aus dieser Box funktioniert super.

Laut der Rezeptkarte für Spagehtti alla puttanesca bedeutet ‚alla puttanesca‘ übersetzt ’nach Hurenart‘. Das habe ich jetzt nicht überprüft und stelle das hier einfach mal zur Disskusion. Weiter steht auf der Karte, dass der Ursprung des Namens ungeklärt sei, aber laut verschiedenen Anekdoten sollen die Prostituierten das Gericht zwischen den Besuchen ihrer Freier zubereitet haben. Nun denn.

Heute habe ich also ein aufregendes Rezept im doppelten Sinne herausgesucht.

Spaghetti alla puttanesca

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Zutaten

(2 Portionen)
400 g Spaghetti
400 g vollreife Tomaten (ersatzweise gehen auch Dosentomaten)
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
4 Sardellenfilets
100 g entsteinte schwarze Oliven
6 EL Olivenöl
2 EL Kapern
Salz und Pfeffer
1 EL gehackte Petersilie

Zubereitung

Tomaten blanchieren, häuten, die Samen entfernen und das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden ODER Dose aufmachen.
Knoblauch und Zwiebel schälen und würfeln. Die Zwiebel ist im ursprünglichen Rezept nicht vorgesehen, ich habe sie für passend befunden und mit in die Soße geworfen.
Die Sardellen abspülen, trocken tupfen und wenn erforderlich die Gräten entfernen, dann in kleine Stücke schneiden. Die Oliven grob hacken.

Öl in einer Pfanne erhitzen und den Knoblauch und die Zwiebelwürfel glasig anschwitzen. Auf der Rezeptkarte steht, dass der Knoblauch anschließend entfernt werden soll. Ich habe ihn drin gelassen.
Die Tomaten in die Pfanne geben und mit geschlossenem Deckel etwa 15 Minuten schmoren. Wer Tomaten aus der Dose verwendet, der muss das ganze etwa 25 Minuten einkochen lassen.
Sardellen, Oliven und Kapern zu den Tomaten geben, anschließend salzen und pfeffern.

Spaghetti al dente kochen, abgießen und in der Pfanne mit der Tomaten-Sardellen-Oliven-Soße mischen. Am Schluss noch mit Petersilie bestreuen.

Das Gericht is(s)t …

… für all die Menschen empfehlenswert, die sowohl Kapern, als auch Sardellen mögen. Da diese beiden Zutaten doch einen sehr eigenwilligen Geschmack haben.

Wer sie mag, so wie ich, kann sich in diese Nudeln reinsetzen. Ich hab die Spaghetti zusätzlich noch mit ein wenig Parmesan bestreut, denn Käse geht schließlich immer und hat meinen Genuss abgerundet.

Liebling oder Lieber-nicht-noch-einmal?

Ich wollte diese Pasta schon ewig ausprobieren, da ich die bisher nur beim Italiener gegessen habe und sie so toll fand. Dass die Soße so einfach zuzubereiten ist, war mir allerdings nicht klar.

Der zusätzliche Kick bei diesem Essen waren die selbst gemachten Spaghetti. Dank der neuen Küchenmaschine gibt es bei dem Mann und mir fast nur noch selbst hergestellte Pasta und die ist immer ein Hit! Deshalb wird diese Nudelsoße bei den Lieblingen einsortiert.

Bei den Links zu den einzelnen Büchern handelt es sich um Affiliate Links. Ich finde das sehr praktisch, wenn man direkt zum richtigen Buch geführt wird und nicht erst lang suchen muss.
Kann man mögen, muss man aber nicht.
;-)

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