Kurztrip zur Nordseeinsel Juist

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Letztes Jahr an Ostern sind der Mann und ich auf die Insel Juist gefahren, um dem Ostertrubel in der Heimat zu entfliehen. Dort hat es uns so gut gefallen, dass wir in diesem Jahr erneut den Weg auf die Insel am Karfreitag angetreten haben.

Nach Juist kann man super mit dem Zug reisen, da der Fähranleger direkt an der Haltestelle Norddeich Mole liegt. Von dieser Station ist es ebenfalls möglich, zur Insel Norderney überzusetzen.

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Juist liegt im Wattenmeer zwischen Borkum und Norderney. Die Insel ist mit ihren 17 km Länge die längste der ostfriesischen Inseln. In den beiden Orten Juist (oder Hauptort) und Loog tummeln sich etwa knapp 1800 Einwohner. Zu Spitzenzeiten, wie etwa Ostern, ist die Insel gut gefüllt mit Touris.

Da gibt es manchmal die Sylter-Fraktion, die in ihren Designer-Gummistiefeln am Strand rumrennt, um anschließend im Luxushotel zu entspannen. Ich bin auf diese Spezies beim wohl besten Fischimbiss der Insel Matjes & Co getroffen. Dieser Menschenschlag ist mir beim Imbiss unangenehm aufgefallen, aber das ist ein anderes Thema.

Es gibt aber nicht nur diese Tourifraktion, sondern auch viele Familien mit Kindern, Hundeliebhaber und andere bodenständige Menschen, die auf Juist urlauben. Frühstückspensionen und Ferienwohnungen sind reichlich vorhanden.

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Vier Urlaubstage reichen meiner Meinung nach für diese autofreie Insel völlig aus. Neben ausgedehnten Strandsparziergängen oder Drachen steigen lassen, kann man eine Inselwanderung zur Bill unternehmen. Die Bill ist eine große Sandbank und kurz davor ist ein Gasthaus, wo es den vermeintlich besten Rosinenstuten der Insel gibt.

Lauffaule fahren mit den Inselshuttles, in Form von Pferdekutschen. Für 7,50 Euro kann man vom Hauptort zur Bill fahren.

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Für mich bedeutet am Meer zu sein Sofortentspannung. Sobald ich Sand unter den Füßen habe und dieses gleichmäßige Rauschen vernehme, bin ich glücklich. Dabei benötige ich keine warmen Badetemparaturen. Klar, ein paar Sonnenstrahlen sind toll und wünschenswert, aber auch bei Regen hat die Insel Charme.

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Und manchmal sorgt ein Spielplatz am Strand für großen Spaß.

Essenstechnisch gibt es fast überall fangfrischen Fisch zu genießen. Wer dies nicht mag, findet aber auch ein Steakhouse oder Italiener auf der Insel. Wir haben sehr oft im Hafenrestauarnt Juist gegessen, weil es dort ganz einfach den besten Fisch der Insel gibt. Der Service ist aufmerksam und die Küche superfix. Leider wissen das auch viele andere Menschen zu schätzen, weswegen die Tische in diesem Lokal an einem Abend bis zu viermal neu besetzt werden.

Ich schließe diesen Urlaubsbeitrag mit dem Töwerlandlied, welches ich bei Baumann’s auf den Toiletten gehört habe und anschließend einen Ohrwurm davon hatte.

Frühstück bei Frau Larsson

Hamburg. Die Stadt mit Elbe und Alster, Hafen und König der Löwen, Tarzan, der Reeperbahn und Frau Larsson. Frau Larsson? 20130313-135614.jpg

Nie gehört. Das ändert sich jetzt, denn Frau Larsson ist ein supergemütliches, kleines Café im schönen Stadtteil Winterhude.

Für’s Auge

Beim Eintreten durch die weiße Eingangstür blicke ich direkt auf den Tresen und bin schon hin und weg. Mit Liebe zum Detail ist dieses schnuckelige Café eingerichtet. Die Farbe Pink findet sich im ganzen Raum dezent wieder, das Logo ist auch in Pink. Ein Café für Mädchen.

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Im Eingangsbereich drei Tischchen, drei Plätze gibt es am Fenster und beim Gang zu den Toiletten endtdecke ich noch einen weiteren Raum, in dem Muttis mit ihren Kids sitzen und klönen. Wir nehmen direkt am Fensterhochtisch platz, weil tatsächlich kein einziger Tisch mehr frei war. An einem Freitagmittag. Ich denke, die Tatsache spricht allein schon für Frau Larsson.

Karte & Geschmack

Die Karte lässt nicht nur von Schwedenfans die Herzen höher schlagen. Es gibt ein reichhaltiges Frühstücksangebot, eine wöchentlich wechselnde Mittagskarte, belegte selbstgebackene Brote und Kuchen zu günstigen Preisen. Toll.

Wir entscheiden uns für ein Frühstück, erfahren bei der Bestellung von der Bedienung, dass wir leider zu spät dran sind und es kein Frühstück mehr gibt. Sie erklärt uns, dass sie nur eine sehr kleine Küche haben, die ab einem bestimmten Zeitpunkt für den Mittagstisch gerüstet wird und dann keine Kapazitäten für Frühstückswünsche mehr da sind.

Das ist schade, denn die Karte liest sich wirklich schön. Lauter schwedische Köstlichkeiten. Mmmhh. Wir bestellen erst einmal Getränke und müssen nun nach einem anderen Gericht ausschau halten. Die Dame des Hauses kommt fix mit den Getränken an unseren Tisch und einer guten Neuigkeit zurück: Gerade sei eine verspätete Frühstücksreservierung eingetroffen und wir könnten jetzt auch noch Frühstück bekommen. Super! Glück gehabt.

Ich entscheide mich für Speckpfannkuchen mit Apfelmus, Frischkäse und Preiselbeermarmelade. Meine Freundin wählt ein Müsli mit Früchten, Cornflakes und Joghurt sowie eine Portion von dem selbstgebackenen Brot.

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Das Essen kommt relativ schnell und wir sind restlos begeistert. Was die Einrichtung beim Betreten des Cafés schon für das Auge versprochen hat, zeigt sich nun auch auf dem Teller. Die Portionen sind für ein Frühstück sehr üppig und geschmacklich großartig.

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Service

Bei der Recherche zum Café habe ich entdeckt, dass wir von der Inhaberin persönlich betreut worden sind. Wie bereits beschrieben, sind wir sehr zukommend, hilfsbereit und freundlich umsorgt worden. Das macht Lust wieder zu kommen.

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Außerdem weiß die Dame des Hauses auch Rat auf unsere Frage, warum denn die Kerne im Brot so tannengrün gewesen sind. Die Erklärung: Das Brot wird mit Natron gebacken und das sorgt dafür, dass sich Sonnenblumenkerne tannengrün verfärben. Wir verlassen die Frau Larsson nicht nur kugelrund, sondern auch ein bisschen schlauer.

Wo genau finde ich die Frau Larsson?

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Frau Larsson
Peter-Marquard-Straße 13
22303 Hamburg
Tel. +49 40 769 79 357
E-Mail: info@fraularsson.de
www.frau-larsson.de
Öffnungszeiten: täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr

Tipp am Schluss

Unbedingt einen Tisch reservieren! Es wäre mehr als ärgerlich, wenn das Frühstück ins Wasser fällt, weil einfach kein Tisch mehr frei ist. Im Sommer möchte ich gern noch einmal Hamburg besuchen. Dann kann ich mir gut vorstellen bei einem Käffchen draußen auf den Holzbänken zu sitzen und die Sonne zu genießen.

Hamburger Hafenschönheiten

Vor kurzem bin ich zu Gast in Hamburg gewesen.
Was im Ruhrgebiet die Zechen sind, sind in Hamburg die Lastenkrähne, zumindest für mich. Allerdings arbeiten diese noch Vollzeit, während die meisten Zechen bereits in den Ruhestand eingetreten sind.

Obwohl es ziemlich kalt gewesen ist, habe ich mit meinem privaten Stadtguide einen Spaziergang an der Elbe unternommen. Der Wind pfiff ordentlich am Wasser, aber wie man so schön sagt, gibt es kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung … Und wenn es gar zu kalt ist, wartet am Ende des Weges der Hafenkiosk, der riesengroße heiße Schokoladen im Angebot hat.

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Der Motor der Fähre hat ordentlich Eiszapfen gesammelt.

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Ich mag Krähe, unter denen man durchlaufen kann.

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Ein Haus in Bootsform hat mein kleines Herzchen erfreut.

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Die Hafenschönheiten bei der Arbeit.

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Fischerdenkmal.

Schlager? Och nö, ohne mich!

Ich war auf einer Schlagerparty am vergangenen Wochenende.
Schlager? Oje. Ach du Sch***. Ach du liebe Zeit. So in etwa ist normalerweise meine Reaktion auf diese Sorte von Musik, okay, außer an Karneval, aber in der fünften Jahreszeit ist eh einiges anders.

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Um genauer zu sein, ich war eine der 1550 Gäste bei der Hammer Schlagernacht. Wie es dazu kommen konnte? Ganz einfach: Man gebe mir zwei Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt und anschließend bin ich für jeden Spaß zu haben. Und da ich ein Mensch bin, der zu seinem Wort steht, gab es an der Stelle auch kein zurück mehr.

Schlager also. Ich habe den Buddy – „Und ich sag: Eeeeeeeeey, ab in den Süden … “ – singen gehört. Ja, der kann singen.

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Ihm folgte auf der Bühne der mir unbekannte Nico Gemba. In einem erwähnenswerten 90er-Jahre Outfit mit zerrissener Jeans und einem Glitzerhemd. Nun ja, wem’s gefällt … Wirklich schön gesungen hat der Nico meiner bescheidenen Meinung nach nicht, aber mit einem Zickezackezickezackehoihoihoi kann das Publikum den ganzen Abend über bei Laune gehalten werden. Vielleicht muss das so, das weiß ich nicht.

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Nach der nächsten Umbaupause – die wurden extra im Vorfeld angekündigt und bestanden lediglich daraus, den Mikrophonständer an eine andere Stelle zu rücken oder ihn auch mal auszutauschen – kam die Kölsche Stimmungskanone Willi Herren. Den guten Mann kennt man aus dem letzten Dschungelcamp. Oder war es sogar das Vorletzte? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall kam der Willi in einem Köln-Outfit auf die Bühne, da er direkt von einer Karnevalsveranstaltung nach Hamm geeilt war. Außerdem hatte er seinen Papa im Schlepptau, warum auch immer.

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Was soll ich sagen? Die kölsche Frohnatur hat das Haus gerockt. Die Stimmung in der Halle war auf dem Siedepunkt, als alle zusammen das Lied der Schlümpfe gesungen haben. Ich kann mich da nicht ausschließen, denn Karneval mag ich. Und der Auftritt vom Willi hatte etwas von einer Jecken-Veranstaltung.

Aber jeder stimmungsvolle Auftritt kommt irgendwann zu einem Ende und es folgte, na klar, die Umbaupause.

Als vorletzter Künstler des Abends stürmte Antonia aus Tirol schließlich auf die Bühne. Sie hatte es, meiner Ansicht nach, relativ schwer wieder Stimmung in die Halle zu bringen.
Gründe? Eine wirklich sehr lange Umbaupause, die zwar mit Musik vom Band überbrückt wurde, aber lang ist nunmal lang. Außerdem waren bis zum Auftitt von der Antonia schon etwa 3,5 Stunden Schlagerparty im Gange und so langsam wurde der Abend für Beine und Füße anstrengend.

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Jaaaa, 3,5 Stunden waren schon vergangen. Mensch, die Zeit rennt aber auch immer, wenn man sich amüsiert …

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Der letzte Auftritt dieser denkwürdigen Veranstaltung wurde von niemandem anderen als dem König persönlich bestritten. Jürgen Drews live on stage! Wow. Wohoooo. Das dachte sich wohl auch eine der anwesenden Damen und stürmte auf die Bühne. Sie steuerte zielstrebig auf den König zu und fing direkt an, ihn auszuziehen. Ich und meine Mitstreiterinnen haben nicht schlecht geguckt. Gibt’s doch nicht!

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Zu Anfang gab es von Herrn Drews den Klassiker „Ein Bett im Kornfeld“. Dann gab er die harsche Anweisung ins Mikro: „Musik lauter, Mikro leiser“ und war sehr darum bemüht diese Frau auf der Bühne auf Abstand zu halten, da er nicht ausgezogen werden wollte. Die Folge der ersten Anweisung: klingelnde Ohren und man hat vom eigentlichen Lied absolut nix mehr verstanden. Aber das muss vielleicht auch so sein. Schließlich ist er der König.

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Mit weiteren Liedern wie „Ich bau dir ein Schloss“ oder „Wieder alles im Griff“ bis zum Les-Humphries-Klassiker „Mama Loo“ erfreute der Jürgen seine Fans. Außerdem gab er den Gewinner des Dschungelkamps bekannt und erzählte dazu, dass er am Sonntag einen lebendigen Regenwurm essen müsste, weil er auf den falschen Sieger gesetzt hat.

Der Jürgen, so isser. Und ausgezogen hat er sich schließlich doch noch. Ein wenig. Immerhin soviel, dass man den Kummerbund sehen konnte.

Bleibt nur noch zu sagen: Zickezackezickezackehoihoihoi.

Dinner in the dark

Der Mann hat in diesem Jahr Karten für ein Dinner in the dark von mir geschenkt bekommen. Nun endlich war es soweit. Für 35 Euro plus Getränke haben wir ein 4-Gang-Menü genießen dürfen.

Essen im Finsteren war für mich keine ganz neue Erfahrung. Im Studium bin ich gemeinsam mit Freunden in einem Dunkel-Café gewesen.
Das fand ich damals beängstigend, da sich eine leichte Panikattacke bei mir einstellte, als wir einfach völlig im Dunkeln gesessen haben. Ich habe wirklich die Hand vor Augen nicht sehen können. Deshalb bin ich in das gebuchte Dinner mit gemischten Gefühlen reingegangen.

Aber wie sich herausstellte, waren meine Befürchtungen unbegründet. In der Gaststätte Mehring in Köln erfolgt zuerst die Begrüßung im hellen Gastraum mit einem leckeren Hugo. Gut gelaunt nehmen wir anschließend im eigentlichen Essensraum Platz.

Der Raum ist durch eine doppelte Türe mit Lichtschleuse dazwischen tatsächlich komplett abgedunkelt. Beim Hinsetzen sind an den beiden langen Tafeln noch Kerzen an, damit sich die Augen langsam an die Dunkelheit gewöhnen können.

Schließlich stellt sich der Kellner vor, welcher blind ist und uns durch den Abend führen wird. Arthur ist ein netter Kerl, immer ein Witzchen auf den Lippen und absolut zuvorkommend.

Er löscht das Licht und dann geht es auch schon los.

20121104-021750.jpgWie man sieht, sieht man absolut gar nichts.

Zur Vorspeise gibt es einen gemischten Salat mit Honig-Senf-Dressing und hausgegebeiztem Lachs, dazu geröstetes Brot. Ich wusste im Vorfeld nicht, was genau an diesem Abend auf die Teller kommt und habe mich überraschen lassen. Wie sich herausstellte ist es gar nicht so einfach mit Messer und Gabel die Speisen zu ‚ertasten‘. Da geht die ein oder andere Gabel auch mal daneben bzw man führt sie zum Mund und stellt fest, dass da gar nichts drauf ist.

Ich bin ja der Überzeugung gewesen, dass ich auch ein wenig Meerrettich auf dem Teller hatte, musste mir im Anschluss an das Essen aber sagen lassen, dass dem nicht so war.

Da an den beiden langen Tafeln etwa 40 Personen Platz genommen haben, dauert der Service ein bisschen. Gleichzeitig war unser lustiger Kellner aber irgendwie auch ständig präsent. Sehr spannend war der Gang zu den Toiletten im Stockdunkeln. Arthur hat mit den Sehenden eine Polonäse zur Lichtschleuse veranstaltet und das in einem Tempo, dass man kaum mitkam. Unglaublich.

Der zweite Gang des Abends war eine Suppe. Irgendwas mit Kartoffeln und Krabben. Zurück im Licht habe ich erfahren, dass wir eine Zucchini-Estragon-Suppe mit Krabben hatten, die auch Kartoffeln enthalten hat. Ganz gute Trefferquote bis hierhin, würde ich sagen.

Zum Hauptgang hieß es wieder sich mit Messer und Gabel zu bewaffnen, denn es gab Fleisch. Schwein mit Fett, ganz weiche Zwiebeln mit Sauce und schließlich Kartoffelpüree mit Sellerie. Nun ja, fast. Übersetzt heißt das: Schmorbraten mit Zwiebelbiersauce und Kartoffel-Möhren-Püree. Beim anschließenden Gespräch mit dem Chef habe ich aber herausbekommen, dass das Püree Sellerie enthielt. Puuuh, meine Geschmacksnerven haben sich also doch nicht völlig geirrt.

Zu diesem Zeitpunkt war die Luft im dunklen Raum leider schon ziemlich verbraucht. Arthur hingegen war bester Laune und stellt uns einen etwas verspäteten Nachtisch hin. Die Küche hatte sich ein wenig verzählt und plötzlich war kein Dessert mehr für den Mann und mich übrig. Das Tiramisu mit Fruchtspiegel wurde schnell nachproduziert und entpuppte sich als noch harter Löffelbisquit, der soeben erst in Kontakt mit dem Mascarpone gekommen ist. Kein beglückender Abschluss an dieser Stelle.

Gedauert hat das Dinner insgesamt fast vier Stunden. Man sollte auf jeden Fall genug Zeit mitbringen, wenn man sich zu diesem Essen anmeldet. Die Getränkeauswahl ist während des Dinners begrenzt und sie müssen in Bar direkt bezahlt werden. Hintergrund: Im abgeriegelten Raum stehen Kühlschränke und so muss nicht für jede Flasche die Tür geöffnet werden.

Gaststätte Mehring
Luxemburger Straße 319a (Ecke Klettenberggürtel), 50939 Köln, Tel.: +49 221 4206949