Strandläufer

Diese charmanten Zeitgenossen befinden sich in der Sandstraße auf Juist.

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Die vier Bronzeskulpturen stammen vom Bildhauer Wolfgang Lamché und zeigen vier Stationen eines Urlaubers, auf dem Weg ins Meer.

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Kurztrip zur Nordseeinsel Juist

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Letztes Jahr an Ostern sind der Mann und ich auf die Insel Juist gefahren, um dem Ostertrubel in der Heimat zu entfliehen. Dort hat es uns so gut gefallen, dass wir in diesem Jahr erneut den Weg auf die Insel am Karfreitag angetreten haben.

Nach Juist kann man super mit dem Zug reisen, da der Fähranleger direkt an der Haltestelle Norddeich Mole liegt. Von dieser Station ist es ebenfalls möglich, zur Insel Norderney überzusetzen.

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Juist liegt im Wattenmeer zwischen Borkum und Norderney. Die Insel ist mit ihren 17 km Länge die längste der ostfriesischen Inseln. In den beiden Orten Juist (oder Hauptort) und Loog tummeln sich etwa knapp 1800 Einwohner. Zu Spitzenzeiten, wie etwa Ostern, ist die Insel gut gefüllt mit Touris.

Da gibt es manchmal die Sylter-Fraktion, die in ihren Designer-Gummistiefeln am Strand rumrennt, um anschließend im Luxushotel zu entspannen. Ich bin auf diese Spezies beim wohl besten Fischimbiss der Insel Matjes & Co getroffen. Dieser Menschenschlag ist mir beim Imbiss unangenehm aufgefallen, aber das ist ein anderes Thema.

Es gibt aber nicht nur diese Tourifraktion, sondern auch viele Familien mit Kindern, Hundeliebhaber und andere bodenständige Menschen, die auf Juist urlauben. Frühstückspensionen und Ferienwohnungen sind reichlich vorhanden.

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Vier Urlaubstage reichen meiner Meinung nach für diese autofreie Insel völlig aus. Neben ausgedehnten Strandsparziergängen oder Drachen steigen lassen, kann man eine Inselwanderung zur Bill unternehmen. Die Bill ist eine große Sandbank und kurz davor ist ein Gasthaus, wo es den vermeintlich besten Rosinenstuten der Insel gibt.

Lauffaule fahren mit den Inselshuttles, in Form von Pferdekutschen. Für 7,50 Euro kann man vom Hauptort zur Bill fahren.

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Für mich bedeutet am Meer zu sein Sofortentspannung. Sobald ich Sand unter den Füßen habe und dieses gleichmäßige Rauschen vernehme, bin ich glücklich. Dabei benötige ich keine warmen Badetemparaturen. Klar, ein paar Sonnenstrahlen sind toll und wünschenswert, aber auch bei Regen hat die Insel Charme.

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Und manchmal sorgt ein Spielplatz am Strand für großen Spaß.

Essenstechnisch gibt es fast überall fangfrischen Fisch zu genießen. Wer dies nicht mag, findet aber auch ein Steakhouse oder Italiener auf der Insel. Wir haben sehr oft im Hafenrestauarnt Juist gegessen, weil es dort ganz einfach den besten Fisch der Insel gibt. Der Service ist aufmerksam und die Küche superfix. Leider wissen das auch viele andere Menschen zu schätzen, weswegen die Tische in diesem Lokal an einem Abend bis zu viermal neu besetzt werden.

Ich schließe diesen Urlaubsbeitrag mit dem Töwerlandlied, welches ich bei Baumann’s auf den Toiletten gehört habe und anschließend einen Ohrwurm davon hatte.