Bäckerei Förster: Wo der Genuss zu Hause ist

Am letzten Freitag hatte ich gemeinsam mit Sandra und Anne die Ehre, in der Bäckerei Gebr. Förster mich quer durch das weihnachtliche Angebot von Plätzchen, Stollen und Co. durchprobieren zu dürfen.

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Die Försters sind seit über 125 Jahren ein Familienbetrieb und bieten heute an drei Standorten in Essen ihre Köstlichkeiten an. Ein kurzer Blick auf die Webseite verriet mir, dass Der Feinschmecker bereits zweimal den Betrieb ausgezeichnet hat. Der Familienbetrieb darf sich zu den besten Bäckereien in Deutschland zählen! Voller Vorfreude habe ich mich also gemeinsam mit den Mädels auf den Weg in die dritte Köstlichkeitenzentrale nach Heisingen begeben.

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Schon beim Eintreten in die Bäckerei werden wir von allerlei Leckereien hinter dem Glastresen angelacht. Jutta, die Ehefrau des Inhabers Christian, begrüßt uns sehr freundlich. Sie bietet uns zum Start erst einmal ein Getränk an. Die Mädels entscheiden sich für eine Schokolade, welche sich im Laufe des Probierens als nicht ganz so perfekte Wahl herausstellte. Irgendwann erreicht man schlicht den Schoki-Overload. Ich entscheide mich für einen Latte Macchiato.

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Kurz nach den Getränken werden meine Augen immer größer, als uns die zu verkostenden Teller und Platten erreichen.

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Spekulatius, Butterkekse, Spritzgebäck, Zimtsterne, Berliner Brot – da freut sich das Auge auf den Genuss!

Da ist zum einen der Vollkornstollen, der um die halbe Welt geschickt wird, der es mir angetan hat. Er enthält Rumrosinen und Mandeln und einen leckeren Marzipankern.

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Vollkornstollen

Der hat mir so gut geschmeckt, dass ich mir für zu Hause auch noch eine Portion mitgenommen habe. Offiziell wollte ich den Mann damit beglücken, aber ich habe ihn kurzerhand allein aufgegessen. Manchmal klappt das mit dem Teilen eben nicht so gut.

Toll gefallen haben mir auch die Domino-Wacker-Steine, wie sie uns Jutta vorgestellt hat.

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Dominostein

Feinste Zartbitterschoki umhüllt hier bissfesten Teig, Marzipan und dazwischen selbstgemachte Marmelade aus unter anderem Brombeeren und Himbeeren. Beim Probieren habe ich ja auf Kirschmarmelade getippt, aber wie ich später erfahren habe, lag ich da ziemlich falsch.

Alle Weihnachtsgebäcke werden nach alten Familienrezepten gebacken. Einiges ist an die moderne Zeit angepasst worden, wie etwa der Vollkornstollen. Christian erzählte uns, dass aufgrund von vielen Haselnussallergien er mittlerweile ganze Mandeln verbackt. Schmeckt super! Ich würde sagen, die Tüftelei hat sich gelohnt.

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Champagnertrüffel

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Berliner Brot

Auch gut gefallen hat mir das Dinkel-Spritzgebäck. Dieses ist das ganze Jahr im Angebot und wird wöchentlich zweimal frisch gebacken. In der Weihnachtszeit allerdings weit häufiger. Das Gebäck ist knackig und lässt sich prima in mundgerechte Stücke brechen. Im Mund entwickelt sich schnell eine gewisse Schmelzigkeit (das Wort gibt es glaub ich nicht, aber es trifft den Nagel auf den Kopf) und am Ende schmeckt man eine gewisse Zitronennote. Lecker!

Auch Baumkuchen stand zur Verkostung bereit. Ich liebe Baumkuchen. Knackige Schokolade außen, viele weiche, gebackene Teigschichten im Inneren.

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Baumkuchen

Baumkuchen ist ja für mich die Königsklasse der Kuchen. Allerdings ist mir die Zartbitterschokolade bei diesem Baumkuchen ein bisschen zu dominant gewesen. Ich kann nicht 100% sagen, ob ich zu diesem Zeitpunkt vielleicht einfach schon zuviel Schokolade intus hatte oder ich schlicht bisher immer nur Baumkuchen mit Vollmilchschokolade außen herum gegessen habe. Alles in allem war mir das Baumkuchenstück ein bisschen zu viel. Das sollte ich bei Gelegenheit noch einmal probieren, aber dann ohne vorher ganz viel andere Schoki verspeist zu haben.

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Als ganz wunderbar habe ich den Nugatstollen empfunden. Der ist komplett ohne Rosinen oder Marzipan und für alle geeignet, die eben genau diese Zutaten bei einem Stollen nicht mögen. Hierbei handelt es sich um ein neues Rezept, was sich, wenn ich das richtig verstanden habe, noch nicht so lang in der Familienküche befindet.

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Im Laden kann man sich die einzelnen Familienmitgliedern ganz genau ansehen. Der Gründer wacht von der linken Wand über den täglichen Betrieb. Ganz in der Nähe zeugt das Familienwappen mit der obligatorischen Brezel in der Mitte von einer langen Bäckertradition.

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Wandert der Blick noch ein Bild weiter, gelangt man wieder in die Gegenwart zurück. Dort ist die Familie gemeinsam abgebildet und lächelt in die Kamera.

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Die Försters

Die nächste Generation ist bereits in den Familienbetrieb eingestiegen. Die Bäcker und Konditoren der Familie Förster werden die Essener hoffentlich noch viele, viele Jahre mit den Köstlichkeiten nach alter Familientradition verwöhnen.

Schoko-Nuss-Marzipan-Rührkuchen

Der Haushalt ist um eine neue Maschine reicher. Der Mann und ich haben uns eine Küchenmaschine zugelegt. Um genauer zu sein, wir besitzen nun eine Ankarsrum Küchenmaschine.

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Die kommt aus Schweden und hieß früher Assistent. Der Unterschied zu KitchenAid und Co: Hier dreht sich der Topf und Teig kann nicht an den Rührstäben ins Gehäuse wandern.

Ich bin total begeistert von dem Teil und könnte jeden Tag Kuchen oder Brot backen, weil ich das Ding so super finde. Natürlich geht das nicht, denn sonst kann ich mich nur noch kugelig durch die Welt bewegen …

Durch das unglaublich vielfältige Zubehör, wird so ziemlich alles, was man backen, kochen, schreddern, mixen, schlagen, wolfen oder auspressen kann, zum Kinderspiel. Ich habe bei weitem noch nicht alles ausprobiert, aber bisher habe ich großen Spaß mit der neuen Küchenmaschine.

Das heutige Rezept habe ich frei nach Gusto zusammengestellt.

Schoko-Nuss-Marzipan-Rührkuchen

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Zutaten

145 g Butter
145 g Zucker
5 Eier
1 Vanillezucker
250 g Marzipan
etwas Milch
1 Päckchen Backpulver
250 g Mehl
150 g gemahlene Mandeln
100 g Haselnuss-Kerne
5 EL Kaffee
5 EL Zartbitter-Schokocreme

Zubereitung

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Backofen auf 165 Grad Umluft vorheizen.
Das Marzipan mit einem Schluck Milch etwa 2 Minuten in der Mikrowelle erwährmen. Zwischendurch immer mal schauen, ob das Marzipan warm genug ist und die Milch nicht überkocht. Schließlich das Marzipan zu einer Masse verrühren und beiseite stellen, damit sie abkühlen kann.

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Butter und Zucker mit einem Rührgerät schaumig rühren. Eier und Vanillezucker hinzufügen. Mehl abwiegen, mit dem Backpulver mischen und nach und nach mit zur Eier-Butter-Masse hinzufügen.

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Die gemahlenen Mandeln und die Haselnüsse mit in die Schüssel geben und unterrühren. Wenn der Teig zu trocken ist, den Kaffee hinzufügen, bis eine glatte Teigmasse entsteht. Am Schluss die Marzipan-Masse einrühren und aus einem Glas Zartbitter-Schokocreme 5 EL mit an den Teig geben.

Eine Kastenform mit Backpapier auslegen (damit der Kuchen nach dem Backen sich gut aus der Form lösen lässt) und den fertigen Teig einfüllen.

Bei 165 Grad Umluft etwa 65 Minuten backen.

Am Ende der Backzeit mit einem Zahnstocher prüfen, ob der Teig komplett ausgebacken ist. Dafür den Zahnstocher in den Kuchen pieken, wenn noch feuchter Teig am Zahnstocher hängen bleibt, braucht der Kuchen noch ein paar Minuten länger im Ofen.

Das Gericht is(s)t …

… sehr gut geworden. Der Kuchen ist herrlich saftig und hat biss. Der Biss entsteht durch die Haselnussscheiben. Da gibt es ordentlich was zu kauen. Und Schoko geht sowieso immer!

Beim nächsten Mal würde ich allerdings das Marzipan weglassen, denn das schmeckt man durch die Zartbitter-Schoko gar nicht mehr. Probieren geht über studieren. Und Ausprobieren werde ich in den nächsten Wochen noch ganz viel.

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Liebling oder Lieber-nicht-noch-einmal?

Wie sollte es auch anders sein? Habe ich selbstverständlich bei den Lieblingen einsortiert. Den Kuchen backe ich auf jeden Fall nochmal. Auch der Mann ist sehr angetan und so essen wir jetzt fast jeden Tag ein Stückchen zum Nachtisch oder auch mal einfach so zwischendurch.

Haselnusskuchen mit Nugat

Ich will Kuchen backen. Ich will einen tollen Kuchen backen, denn schließlich sind der Mann und ich auf einer Feier eingeladen, wo ich einen Kuchen mitbringen darf. So in etwa waren meine Gedanken am Wochenende, während ich mich auf die Rezeptsuche begeben habe.

Diesmal sollte es ein Rezept sein, was ich beim Rezepte-Montag veröffentlichen kann, sprich, es musste eine neue Kreation her und außerdem wollte ich gern einmal aus einem Backbuch etwas backen.

Also ab zum Kochbuchregal und erstmal schauen, ob ich überhaupt ein Backbuch besitze. Volltreffer. Sogar zwei Bücher, die sich ausschließlich mit dem Thema Backen auseinandersetzen. Im ersten Buch bin ich nicht fündig geworden. Da sind zwar wirklich nette Rezepte drin gewesen, aber vieles war mir ganz einfach zu kompliziert.

Ich habe einen Kuchen mit Aha-Effekt gesucht, der aber nicht allzuviel Arbeit macht. Fündig geworden bin ich in

Die schönsten Backrezepte.
Dieses Sonderausgabe ist nur noch antiquarisch erhältlich und verfügt über einen Sonderteil mit Köstlichkeiten rund um die Weihnachtsbäckerei.

Haselnusskuchen mit Nugat

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Zutaten

6 Eier
160 g Zucker
2 Prisen Salz
2 Päckchen Vanillezucker
200 g Butter
100 g Crème fraîche
400 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
200 g Marzipan Rohmasse
3 EL Milch
200 g gemahlene Haselnüsse
100 g gehackte Haselnüsse

150 g Nugat
100 g Haselnussblättchen

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Zubereitung

Die Marzipan Rohmasse mit der Milch etwa 1 Minute in der Mikrowelle (800 Watt) erwärmen. Das warme Marzipan lässt sich zusammen mit der Milch zu einer flüssigen Masse verarbeiten, die sich so später einfacher unter den Teig heben lässt. Das Marzipan erstmal Beiseite stellen.

Den Backofen auf 165 Grad (Umluft) vorheizen.

In einer Schüssel Butter, Vanillezucker und Zucker mit einem Mixer schaumig schlagen und nach und nach die Eier unterrühren. Wenn der Teig kleine Bläschen aufweist, die Crème fraîche unterrühren.
Mehl abwiegen, mit dem Backpulver mischen und unter die Butter-Ei-Masse rühren.
Nun das abgekühlte Marzipan in den Teig rühren und ebenso die gemahlenen und gehackten Haselnüsse.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen (Ich habe ein etwas kleineres Blech genommen, dadurch wurde der Kuchen ein bisschen dicker.) und den fertigen Teig gleichmäßig verteilen.
Zuletzt das Nugat auf die Teigmasse bröseln und ein wenig in den Teig reindrücken. Ganz am Schluss noch die Haselnussblättchen auf der Masse verteilen – fertig.

Bei 165 Grad (Umluft) etwa 30 Minuten backen.

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Das Gericht is(s)t …

… mal ein etwas netterer Rührkuchen. Sonst backe ich mit relativ wenig Aufwand und Zutaten einen Kuchen. Diesmal wollte ich aber unbedingt aus einem meiner Backbücher etwas backen. Die Wahl viel auf den Haselnusskuchen mit Nugat.

Als ich die Eier in die Schüssel gegeben habe, habe ich nicht schlecht gestaunt, denn alle sechs Eier hatten zwei Eigelbe. Beim ersten Ei habe ich noch an einen Zufall geglaubt, aber nach dem letzten Ei aus der Bio-Eier-Packung kann ich mir das irgendwie nicht mehr vorstellen.

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Aber zurück zum fertigen Kuchen. Alle Testesser sind begeistert gewesen, denn der Kuchen sah einfach nur nach einer Nussbombe aus, ist aber durch das Marzipan und die Crème fraîche schön saftig geblieben.

Liebling oder Lieber-nicht-noch-einmal?

Diesen Kuchen backe ich auf jeden Fall wieder, obwohl er ein wenig mehr Arbeit und Zutaten benötigt. Ich habe das ursprüngliche Rezept ein wenig nach meinen Wünschen angepasst, denn im Original sollten 300 g ganze Haselnusskerne verwendet werden.

In meiner Vorstellung habe ich mich schon auf ganz vielen Kernen rumbeißen sehen und fand das nicht so nett. Deshalb habe ich die ganzen Kerne gegen gemahlene und gehackte Haselnüsse aufgetauscht, was eine super Sache gewesen ist.

Außerdem habe ich einen zusätzlichen Arbeitsschritt, das Anrösten der Haselnüsse, gespart.

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Bei den Links zu den einzelnen Büchern handelt es sich um Affiliate Links. Ich finde das sehr praktisch, wenn man direkt zum richtigen Buch geführt wird und nicht erst lang suchen muss.
Kann man mögen, muss man aber nicht ;-)

Schmandkuchen mit Mandarinen

Ich habe wieder den Kochlöffel geschwungen. Wobei eigentlich müsste es wohl eher Backlöffel heißen, denn bei einem Kuchen kocht man ja in der Regel nix.

Das Ziel der Backorgie diesmal: Schmandkuchen mit Mandarinen. Man kann ihn in einer Springform backen oder auf einem Backblech, um mehr Stücke zu erhalten. Je nach Region ist diese Leckerei auch als Tassenkuchen bekannt.

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Zutaten
Für den Teig
4 Eier
1 Päckchen Vanillinzucker
1 Päckchen Backpulver
1 Tasse geschmacksneutrales Öl
2 Tassen Zucker
2 Tassen Mehl
1 Tasse Orangenlimo (Fanta, Sprite Zero geht ebenso, dann wird der Teig nicht ganz so süß.)

Für den Belag
2 Becher süße Sahne
2 Becher Schmand
4 kleine Dosen Mandarinen
2 Päckchen Sahnesteif
2 TL Zucker
Kakaopulver oder Schokoladenraspel oder gehobelte Mandeln

Zubereitung
Die gesamten Zutaten für den Teig werden nach und nach in eine Schüssel gegeben und mit einem Mixer zu einer glatten Masse verrührt.
Wenn im flüssigen Teig kleine Bläschen entstehen, dann die Masse entweder in eine Springform füllen oder auf ein Blech geben. Wichtig: Beides sollte mit Backpapier ausgelegt sein.

Im vorgeheizten Backofen bei 165 Grad (Umluft) auf der mittleren Schiene etwa 20-25 Minuten backen. Am Ende der Backzeit mit einem Zahnstocher prüfen, ob der Teig komplett durchgebacken ist. Den fertigen Kuchen anschließend auskühlen lassen.

Die Sahne mit Sahnesteif steif schlagen und in einer weiteren Schüssel den Schmand mit dem Zucker gut verrühren. Die Sahne unter die Schmandmasse heben und jetzt noch ein Päckchen Schokoladenraspel mit dazu geben. So erhält man eine Art Stracciatella-Sahne. Der Kuchen schmeckt aber auch ohne Schokoraspel sehr gut.

Mandarinen in einem Sieb abtropfen lassen und auf dem gebackenen Kuchen gleichmäßig verteilen. Und schließlich die Schmandmasse verteilen und gleichmäßig glatt streichen.

Wer mag, kann mit einer Gabel Wellen in die Masse ziehen oder einfach mit weiteren Schokoraspel verzieren. Alternativ kann der Kuchen auch mit Kakao oder Zimt bestäubt werden. Oder man röstet Mandelsplitter in einer Pfanne an und gibt diese über die Schmandmasse.
Den Ideen sind da keine Grenzen gesetzt.

Ich habe in meiner Version eine 60 aus Schokoblumen auf die Schmandmasse gelegt und zur weiteren Verzierung am äußeren Rand mit crispy Schokoperlen noch einen Rahmen erstellt. Den Gästen hat’s geschmeckt.

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Für Schwarzwälder-Kirsch-Flair würde ich Kirschen statt Mandarinen verwenden und den Kuchen am Ende mit Kakao bestäuben. Fürs Auge eignen sich auch perfekt Schokoblumen.

Das Ausgangsrezept findet sich hier.

Siegeszug der Roten Inge

Nanu, was ist denn hier los? Das mag sich sicher der ein oder andere Fragen, bei diesem Titel. Wie Siegeszug? Und was zum Henker ist Rote Inge?

Die Antwort ist wie bei so vielen Dingen im Leben ganz einfach: Die Rote Inge ist das wohl leckerste Dessert wo gibt auf der Welt!

O-Ton von Sandra, Betreiberin von SCHÖNER Blog(t): „Der göttliche Nachtisch Rote Inge […].“
Das ist doch mal eine Aussage!

Wer diesen Nachtisch zubereitet, der kann nicht nur seine Gäste glücklich machen, sondern auch gleichzeitig angestaute Agressionen abbauen. Wie das geht? Einfach weiterlesen …20130124-154848.jpgZutaten
500 g Quark
1 Becher Sahne
2 EL Zucker
1 Vanillezucker
400 g TK Himbeeren
6 Schokoschaumküsse (früher auch bekannt als Mohrenkopf)
1 Päckchen Baiser20130124-154905.jpgZubereitung
Himbeeren mit Zucker und Vanillezucker bestreuen und auftauen lassen. Am Besten hierfür bereits die Schüssel verwenden, in die das Dessert am Ende den Naschkatzen präsentiert werden soll.

Im zweiten Arbeitsschritt wird die Sahne steif geschlagen und die Waffel von den Schaumküssen entfernt. Die Waffeln beiseite legen.

In einer weiteren Schüssel wird zuerst der Quark mit den Schaumküssen vermischt und am Ende noch die Sahne untergehoben. Die Quark-Sahne-Mischung wird nun über die Himbeeren gegeben.20130124-154931.jpgSchließlich noch die Waffeln in kleine Würfel schneiden.

Und nun folgt die versprochene Anti-Agressions-Therapie: Der Baiser wird in einen Gefrierbeutel gegeben und anschließend ordentlich mit einer Tasse oder dem Nudelholz verdroschen. Hilft, garantiert!20130124-154919.jpgDie Baiser-Brocken und die Waffelstücke werden erst kurz vor dem Servieren auf der Quark-Sahne-Mischung verteilt, dann knuspert es schön beim Genießen.

Wer keinen Baiser mag, der kann auch einfach nur die Waffeln auf dem Nachtisch verteilen.

Oh du schöne Weihnachtszeit … mit Mandel-Schoko-Keksen

Der letzte Beitrag aus der Reihe „Oh du schöne Weihnachtszeit“ dreht sich erneut um Plätzchen.

Ich habe in meiner Plätzchen-Rezepte-Dose gekramt und bin auf eine Karte mit Zitronenkeksen gestoßen. Das Rezept passt jetzt nicht so ganz zum Titel dieses Beitrages, aber das Grundrezept waren diese Zitronenkekse.

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Ich finde ja, dass erfrischende Zitronenkekse vielleicht im Sommer ganz lecker sind, aber in einer Weihnachtsbäckerei? Eben. Deshalb habe ich das Rezept ein wenig abgewandelt und herausgekommen sind wirklich leckere Plätzchen.

Mir war bei der Suche für eine weitere Plätzchensorte wichtig, dass ich nix ausstechen oder anderweitig formen muss. Da ich ein kleines Ferkel bin, fällt mir beim Ausrollen von Plätzchen nämlich die Hälfte des Mehls runter und das Formen von Kipferln hat ja auch nicht ganz so toll geklappt. Also musste ein Rezept her, wo ich vielleicht Kugeln formen muss und nicht viel mehr.

Mandel-Schoko-Kekse

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Zutaten
250 g weiche Butter
150 g Zucker
300 g Mehl
100 g Speisestärke
100 g grob gehakte Mandeln
1 Päckchen Kuvertüre

Zubereitung
Butter und Zucker mit einem Mixer schaumig schlagen. Im Rezept steht was von 10 Minuten, das habe ich allerdings nicht gemacht. Maximal 2 Minuten.
Mehl, Speisestärke und die Mandeln hinzufügen und alles zu einem glatten Teig rühren.
Den fertigen Teig jetzt für etwa 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Nach der Ruhephase den Teig wieder aus dem Kühlschrank nehmen und etwa haselnussgroße Kugeln formen. Diese werden nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt. Ich habe mit einer Gabel schließlich aus den Kugeln platte Kekse gedrückt, die von den Zinken noch nette Vertiefungen inne hatten. Kann man machen, muss man aber nicht.

Bei 170 Grad (Umluft) etwa 25-30 Minuten backen.

Die fertigen Plätzchen auskühlen lassen und schließlich noch die Kuvertüre erwärmen und mit einem Pinsel auf den Plätzchen verteilen. Das macht Sauerei, deshalb ist das Backpapier an der Stelle wirklich zu empfehlen.

Mein geschätztes Umfeld hat diese Kekse probiert und das Feedback war: lecker!

Mohn-Streusel-Kuchen

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Die Küchenfee hat wieder zugeschlagen!
Nach dem ersten gelungenen Apfelkuchen, habe ich ein wenig weiter experimentiert. Zum Geburtstag meiner Mama habe ich einen Kuchen angekündigt. Da die Mama einen Apfelkuchen backen wollte, fiel meine Neuentdeckung leider aus.

Na schön, dann eben erst Brainstorming: Was mag die Mama? Marzipan. Okay, hab ich noch nie mit gearbeitet, nehm ich. Eierlikör. Joa, Flüssigkeit muss ja schließlich immer mit in einen Kuchen. Mohn. Mag ich auch, passt gut zum Eierlikör, alles klar, jetzt schnell ein Rezept finden.

Ich habe einige Kuchen ergoogelt, die die Kriterien erfüllten, aber die Bilder begeisterten mich nicht. Dann eben improvisieren, wie immer …

Den Boden und die Streusel nehm ich einfach vom Apfelkuchen, denn das hat ja geschmeckt. Die Füllung nehm ich aus dem Internet. Beim Einkaufen habe ich schließlich fertige Mohnmasse gefunden, das hat mir sogar einen Arbeitsschritt erspart.

Rausgekommen ist am Ende ein wirklich sehr leckerer Mohn-Marzipan-Kuchen, den die Mama gelobt hat. Wie schön: Mama erfreut, in der Küche rumexperiementiert, meiner Backleidenschaft gefröhnt und lecker Kuchen gegessen – Ziel erfüllt.

Zutaten für den Teig:
300 g Mehl
200 ml Pflanzenfett zum Backen
100 g Zucker
1 Ei
1 Päckchen Vanillinzucker

Zutaten für die Füllung:
1 Päckchen Marzipan Rohmasse
4 EL Milch
4 EL Eierlikör
90 g Zucker
100 g Pflanzenfett zum Backen
2 Päckchen fertige Mohnmasse zum Backen
1 Ei
500 g Magerquark
1 Spritzer Zitrone

Zutaten für die Streusel:
200 ml Pflanzenfett zum Backen (Ist flüssig, deshalb kann man direkt Streusel herstellen, ohne die Butter erwärmen zu müssen)
275 g Mehl
125 g Zucker
1 Prise Salz
1 Päckchen gehackte Mandeln

Zubereitung

Teig
Mehl, Fett, Zucker, Ei und Vanillezucker verrühren und am Ende mit der Hand nochmal ordentlich durchkneten. Anschließend den Teig in einer runden Springform verteilen. Den Rand nicht vergessen, sonst verfärbt sich die Füllung unschön braun!

Mohn-Füllung
Marzipan in einen Topf zerbröseln und zusammen mit der Milch unter ständigem Rühren erwärmen. Am Ende sollte ein dickflüssige Masse entstehen. Topf von der Platte nehmen und abkühlen lassen.
Als nächstes Zucker, Fett und das Ei in einer Schüssel mit dem Mixer verquirrlen. Jetzt kommt die fertige Mohnmasse, der Magerquark, Eierlikör und die Zitrone mit in die Schüssel. Das ganze wieder gut vermischen. Schließlich die abgekühlte Marzipan-Milch-Masse noch zu den restlichen Zutaten geben und die fertige Füllung auf dem Teigboden verteilen.
Tipp: Die Marzipan-Masse noch vor dem ersten Teig herstellen. So bleibt genügend Zeit zum Abkühlen.

Streusel
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und langsam verrühren. Ab jetzt hat der Mixer Pause und die gute alte Handarbeit ist wieder gefragt!
Den Teig mit der Hand nochmal kräftig kneten und anschließend kleine Streusel abzupfen und auf die Mohn-Mischung geben.
Bei ca. 165 Grad Heißluft etwa 50 Min. backen. Am Ende der Backzeit prüfen, ob die Füllung schon fest geworden ist. Im Zweifel verlängert sich die Backzeit solange, bis nix mehr am Zahnstocher hängen bleibt.
Tipp: Wenn die Streusel noch keine schöne Farbe bekommen haben, am Schluss wenige Minuten den Ofen auf 200 Grad stellen und den Grill anmachen. So sind superknusprige Streusel gesichert 🙂

Einen Teil des Original-Rezepts gibt es hier.