Blumenhimmel

20130215-202811.jpg

Diese Aufnahme habe ich in Bangkok geschossen, genauer gesagt im Königspalast.

Der Mann und ich haben uns mit etwa 4000 anderen Menschen dieses beeindruckende Areal angeschaut. Das ist sehr anstrengend gewesen, da dort ausschließlich Touris unterwegs sind und ich feststellen musste, dass russische Staatsbürger zum Drängeln neigen.

Nach etwa vier Stunden hatten wir alles wichtige gesehen, es ist schweineheiß gewesen und jede Faser des Körpers sehnte sich nach Abkühlung. Diese haben wir schließlich in der Ausstellung der Kleider der Königin gefunden.

Netterweise war diese Ausstellung bei der Besichtigung des Königspalastes inbegriffen. In den Räumen konnte man alle wichtigen Kleider der Königin der letzten Jahrzehnte bestaunen, außerdem gibt es einen sehr interessanten Film über die Produktion von thailändischer Seide. Und ganz wichtig: Die gesamten Räume sind angenehm klimatisiert.

Nun aber zum Bild. Das ist entstanden im Erdgeschoss der Ausstellung. Der Besucher läuft durch einen Gang, wo unzählige Rosen von der Decke hängen und bunte Stoffbahnen die Wände verschönern. Am Ende des Ganges befindet sich ein Raum, wo verschiedene Grundstoffe für die Parfümproduktion ausgestellt werden. Ob herb, erfrischend, blumig oder intensiv – die Nase freut sich.

Folglich finden die Besucher der Ausstellung nicht nur Abkühlung, sondern auch eine Reise in die Welt der Düfte.

Advertisements

Reisebericht: Khaosan Road in Bangkok

Unser Hotel liegt direkt an der Khaosan Road. Das bedeutet musikalische Bumm-Bumm-Unterhaltung bis um 4 Uhr früh. Denn die Lokale an dieser Straße und auch an vielen anderen Ecken versuchen sich mit mega lauter Musik gegenseitig zu übertrumpfen. Plus natürlich die Animierdamen, die mit Ultraminis ebenfalls versuchen Gäste zu überzeugen in das Lokal zu gehen.

Zwischen den Restaurants, Kneipen, Bars, Pubs, Lebensmittelläden oder Massagesalons befinden sich die fliegenden Klamottenhändler und die Schneider. Letztere verfügen ebenfalls über Gästefänger, das bedeutet, dass man alle paar Meter angehalten wird mit „Hello my friend, hello Sir“ und dann versuchen sie einem die Karte des jeweiligen Schneiders in die Hand zu drücken.

20130205-124543.jpgBlick vom Hoteldach – das iPad gibt leider nicht mehr her …

Das ist anstrengend und stellt die Touris teilweise echt auf eine Geduldsprobe, denn schließlich sind wir ja im Land des Lächelns, da kann man gar nicht unfreundlich antworten. Oder doch?

Die fliegenden Händler bieten alles, was das Touriherz begehrt. Ob Sonnenbrillen, Hüte, Hosen, Kleider, T-Shirts, Unterwäsche oder andere Mitbringsel. Alles ist im Angebot und die Preise verhandelbar.

Last but not least tummeln sich in dieser Straße auch noch mobile Essenswagen. Da gibt es gebratene Nudeln aus dem Wok, gegrilltes Huhn, Kebab, frische Früchte oder Crêpe mit Banane.

Alles in allem ergibt dies eine trubelige, laute, vielfältige Mischung, die das Backpaker-Viertel der Altstadt Bangkoks ausmacht. Nicht zu vergessen natürlich so ziemlich alle Nationalitäten, die man sich vorstellen kann. Unglaublich. Das muss man echt gesehen haben.

20130129-145517.jpgBratwurst-Reis-Bällchen to go

20130129-145523.jpgFleischspieße mit Hähnchen, Schwein, Rind – alles was das Herz begehrt

20130129-145529.jpgStraßenküche an einem Markt

20130129-145536.jpgSuppenküche, die schon Feierabend hat

20130129-145542.jpgLeckerlecker frisch gepresster Granatapfelsaft!

Reisebericht: Verkehrsmittel in Bangkok

Die Fakten kurz und kompakt, bevor der eigentliche Bericht startet:
Reise nach Thailand
Orte: Bankok, Ko Samui, Ko Phangan, Hua Hin
Dauer: 4 Wochen
Temperaturunterschied zu Deutschland: 30 Grad und mehr

Bangkok, die Hauptstadt Thailands und Weltmetropole ist laut, stinkt und ist trotzdem atemberaubend!

20130129-144339.jpg

Allein das Taxifahren ist ein Abenteuer. Frisch eingeflogen haben wir auf eigene Faust unser Hotel erreichen wollen / müssen. Also nix wie rein in die öffentliche City-Line, mit der Hochbahn bis zur Endstation und dann weiter Richtung Altstadt. Diese ist nicht an das System der U- oder Hochbahnen angeschlossen.
Nach kurzer Nachfrage bei einer sehr hilfsbereiten Frau, haben wir eine Busstation erreicht. Kann ja nicht so schwer sein, dachten wir zumindest. Allerdings wollte einfach nicht unser Bus kommen.

20130129-144318.jpg

Fahrpläne gibt es für die Busse nicht und die Beschilderung der Fahrzeuge ist auf Thai. Schwierig für Europäer. Einziger Anhaltspunkt: die Nummerierung.

Wir haben schließlich unsere Koffer geschnappt und sind zu einem Taxistand gelaufen. Laut Reiseführer sollen Touristen auf das Taximeter bestehen. Theorie gut, Praxis nicht praktikabel. Wir haben ein wenig sparsam geguckt, als der erste Taxifahrer weitergefahren ist. Und der Zweite. Und der Dritte.

20130129-144327.jpg

Glücklicherweise erbarmte sich schließlich einer. Im Taxi selbst kam direkt das Angebot kurz zu einem Schneider zu fahren. „Only 20 Minutes!“ Ääähm, nein! Aber den guten Mann von diesem Vorhaben abzubringen bedurfte schon einiger Überredungskunst.

20130129-144333.jpg

Auf den Straßen herrscht ein Gewusel aus Autos, Bussen, Mopeds, Rollern und Tuk-Tuks. Letztere sind süße kleine Mopeds mit einem 2er-Sitz hinten. Und unglaublich aber wahr, da sitzen bis zu 4 Leute auf einem Roller. Da bekommt das Wort Familienkutsche eine ganz neue Bedeutung …

20130129-144345.jpg

Nach über 20 Stunden haben wir schließlich das Zielhotel erreicht. Müde, aber glücklich konnte das Abenteuer Bangkok beginnen …

Buddha mit vielen Gesichtern

Buddha mit vielen Gesichtern #latergram

A post shared by Signora Müller (@signoramueller) on

Ich liebe dieses Foto! Diese Mischung aus Gold und Rot und dazu dieser hübsche Buddha. Einfach nur schön. Hach ❤