Apfelmus herstellen

Letzte Woche war die frischgebackene Schwiegermutter bei uns zu Gast und sie hat aus dem Garten etwa 3-4 kg selbstgepflückte Äpfel mitgebracht. Da stand ich vor der großen Frage: Was mache ich am Besten aus den ganzen Äpfeln?

Der Mann hatte die Idee: Apfelmus.
Habe ich bisher noch nicht gekocht, aber kann ja so schwer nicht sein, dachte ich mir. Also ab ins Internet und nach leckeren Rezepten googeln. Den Google-Sieger haben wir schließlich direkt ausprobiert.

Zutaten
2 kg Äpfel
2 EL Zucker
4 cl Calvados
250 ml Apfel-Holunder-Saft
etwas Zitronensaft
1 Prise Zimt

Zubereitung
Äpfel schälen, achteln und vom Kerngehäuse befreien. Das ist bei dieser Menge ganz schön anstrengend. Am Besten gemütlich hinsetzen und losschälen.
In einem Kochtopf 2 gestrichene EL Zucker schmelzen bis er karamellisiert.
Apfelspalten hinzugeben und gleichzeit die Hitze reduzieren. Die Apfelspalten kräftig herumrühren, bis sich der karamellisierte Zucker vom Topfboden löst. Mit dem Calvados ablöschen und schließlich den Apfelsaft angießen. Jetzt den Deckel auf den Topf und erstmal ein kleines Päuschen einlegen. Die Äpfel werden nun von ganz allein weich. Das dauert etwa 20-30 Minuten. Wenn die Äpfel nicht schon komplett zerfallen sind, kann man mit einem Kartoffelstampfer noch ein wenig nachhelfen. Am Ende das Püree mit Zucker, Zitronensaft und Zimt abschmecken.

Wer dieses Apfelmus zu Kartoffelpuffern essen will, der sollte eine Portion ohne Zimt herstellen. Zimtiger Apfelmus schmeckt echt eklig zu Kartoffelpuffern, wie ich leidlich feststellen musste …

Das ursprüngliche Rezept gibt’s hier.

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