Leckerschmecker Gemüse Burger von Alnatura

Ich bleibe am Ball, was das Thema bewusste Ernährung angeht und habe tatsächlich Freude daran, mir über mein Essen deutlich mehr Gedanken zu machen und auch das Kochen ist nun mit vielen Neuerungen verbunden.

Das Heraussuchen neuer Rezepte, die fleischlos glücklich machen sollen, hat meinen Vorrat an das-muss-ich-unbedingt-mal-ausprobieren-Rezeptideen deutlich erweitert.

Das erste selbst ausprobierte Gericht von Alnatura möchte ich jetzt vorstellen.

Gemüse Burger

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Zutaten

1 Päckchen Gemüse Burger
1 kleine Zucchini
1/2 Feta

Zubereitung

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Den Inhalt der Gemüse Burger Packung nach Anweisung auf der Rückseite zubereiten und beiseite stellen.
Die Zucchini in winzige Würfelchen schneiden und nach dem Ausquellen der Burgermasse unter den entstandenen Teig mischen. Am Schluss den Feta in die Schüssel bröseln und mit der Masse vermischen.

Jetzt die Hände anfeuchten, ganz wichtig, sonst klebt der Teig ohne Ende an den Fingern, und kleine Bällchen formen, die am Ende noch ein wenig plattgedrückt werden.

In einer Pfanne Öl erhitzen und die Gemüse Burger von beiden Seiten gleichmäßig anbraten, anschließend auf einem Zewa ablegen, so dass das überschüssige Öl rausgesaugt werden kann.

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Das Gericht is(s)t …

… absolut empfehlenswert. Der Mann und ich haben dazu mediterranes Ofengemüse (Rezept folgt noch) gegessen und waren total zufrieden. Durch die Zucchini waren die Gemüse Burger schön saftig und der Feta gab noch einen extrakick für den Geschmack.

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Liebling oder Lieber-nicht-noch-einmal?

Die Gemüse Burger von Alnatura sind bei den Lieblingen abgelegt und kommen ab sofort öfter auf den Tisch. Durch verschiedene Variationen mit Gemüse und Gewürzen, kann aus den Gemüse Burgern sicher jedesmal eine neue Köstlichkeit entstehen.

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Bewusste Ernährung – Das Experiment läuft erfolgreich an!

Nachdem ich mich neulich lang und breit über das Thema bewusste Ernährung und wie ich versuchen möchte, dies für mich umzusetzen, folgt nun ein erster Zwischenstand.

Bewusste Ernährung – ja, 100 % Bio – nein

Mein Vorhaben noch einmal zusammengefasst: bewusste Ernährung – ja, 100 % Bio – nein. Damit verbunden ist das Experiment weniger Fleisch zu essen, nämlich nur noch maximal dreimal pro Woche.

Mit diesem Entschluss und einem guten Gefühl im Bauch, habe ich in der letzten Woche nicht nur den Wochenmarkt zweimal besucht, um taufrisches Obst und Gemüse zu erstehen, nein, ich habe mich auch in der Alnatura-Ecke des dm-Marktes meines Vertrauens rumgetrieben und sogar einen Bio-Markt mit einer fachkundigen Freundin besucht. Da gab es ja soviel zu entdecken und vieles kannte ich gar nicht. Im Einkaufswagen ist eine Pilzpaste mit Cranberrys gelandet, die richtig gut schmeckt.

Das kann sich doch sehen lassen, für einen Menschen wie mich, der sich bisher so wenig Gedanken über die Herkunft seines Essens gemacht hat, wie eine Kuh darüber nachdenkt, warum das Gras nachwächst. Also das mit der Kuh behaupte ich jetzt einfach mal.

Nach und nach blöde Lebensmittel ersetzen

Und die Kuh ist gleichzeitig auch ein gutes Stichwort, denn auch die gute Milch soll natürlich bei dem Projekt bewusste Ernährung von möglichst glücklichen Kühen kommen.

Wenn ich ganz ehrlich bin, herrscht in meinem zu Hause zur Zeit noch ein Mix aus bewusster Ernährung, in Verbindung mit bewusstem Einkaufen und eben das Verbrauchen der bereits gekauften und gelagerten Vorräte, die ich natürlich nicht wegwerfen möchte, denn schließlich haben sie Geld gekostet. Aber diese neigen sich langsam, aber sicher dem Ende entgegen und wenn ich neue Vorräte kaufe, geschieht dies nun bereits mit Sinn und Verstand.

Doku des Experiments

Da ich ja bekanntermaßen ein großer Freund von Instagram bin, möchte ich gern versuchen, mein persönliches Essens-Experiment auch in Bildern festzuhalten. Hierfür habe ich mir den Hashtag #bewussteernährung überlegt und poste nun fleißig Bilder von bisher immer köstlichem Essen.

In dieser Woche gab es am Montag Spaghetti mit dem restlichen Mälzer & Witzigmann-Hühnchen. Das war so lecker, dass ich davon kein Bild machen konnte, weil ich viel zu sehr mit Essen beschäftigt gewesen bin.

Dienstag haben gebratene Nudeln mit Paprika und Sojasprossen sowie eine vegetarische Frühlingsrolle den Teller ausgefüllt.

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Mittwoch habe ich dem Wochenmarkt einen Besuch abgestattet und es gab knackfrischen Salat mit gratiniertem Ziegenkäse und ein frühlingshaftes Zucchini-Creme-Süppchen mit Kräutern. Davon habe ich leider auch verpasst ein Bild zu schießen.

Donnerstag ist die Spargelzeit eingeläutet worden. Es gab köstlichen Spargel aus dem Ofen mit einem Zitronensößchen, Salzkartoffeln und Valess Schnitzel. Das sind sehr schmackhafte Sojaschnitzel, die es bereits komplett fertig paniert zu kaufen gibt.

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Mix-it-up, hieß es am Freitag, denn alle möglichen Reste möchten schließlich auch gegessen werden. Auch hier ist alles ohne Fleisch gewesen. Toll, das ist gar nicht schwer, weniger Fleisch zu essen. Zu sehen sind hier Spaghetti mit selbstgemachtem Rucola-Pesto.

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Freitagabend habe ich das zweite Mal in dieser Woche Fleisch gegessen, in Form eines Schnitzels in der Lieblingskneipe. Da konnte ich nicht wiederstehen.

Samstag schließlich füllten selbstgemachte Nudeln mit Bärlauch-Pesto meinen Teller, von denen es heute den Rest geben wird.

Fazit für die erste Woche: zweimal Fleisch, sonst vegetarische Kost. Ziel erfüllt. Also auf in eine neue, spannende Woche, die sicher weitere neue Gerichte auf meinen Teller zaubern werden.

Bewusste Ernährung – Was ist das eigentlich?

Diese Frage stelle ich mir seit ein paar Wochen. Ich habe im Netz immer wieder Beiträge zum Thema Ernährung, bewusste Ernährung, vegane Lebensweise und das Ersetzen von Lebensmitteln gelesen. Das hat mich dazu angeregt, auch einmal einen Blick auf meine Ernährungsweise zu werfen.

Denkanstöße durch das Internet

Prinzipiell halte ich es so, wie Anke Gröner, ich verzichte auf nichts und beim Einkaufen achte ich nicht so wirklich darauf, was im Einkaufskorb landet. Ich esse einfach gern das, worauf ich Lust habe.

Das Thema Bio-Kiste, was Anne Schüssler in den letzten Wochen immer wieder vorgestellt hat, finde ich sehr spannend. Aber so eine Kiste muss ja auch geliefert werden und da ist für mich auch schon der Haken, denn dafür sollte man auch zu Hause sein. Okay, ich weiß, dass das irgendwie auch mit einem Schlüssel geht, aber das kommt bei uns im Haus nicht in Frage, denn da wohnen einfach zu viele Leute, als dass man so eine Kiste in den Flur stellen könnte.

Sandra Schöner stellt in ihrer Serie ‚Essen ersetzen‘ vor, wie sie Lebensmittel wie Schoki oder Kakao gegen fair gehandelte und Bio-Produkte ersetzt. Hier bekommt man einen sehr guten Einblick, was es für Alternativen gibt, die man ohne schlechtes Gewissen verzehren kann.

Bisher ist meine Haltung dazu eher so, och mir doch wurst, gewesen. Wenn man sich aber ein wenig mit dem Thema beschäftigt, stellt man fest, dass ziemlich viele beschissene Dinge rund um das Thema Lebensmittel passieren.

Last but not least hat Isabel Bogdan die Serie ‚Besser ist das‘, wo sie sich mit ihrem Konsumverhalten auseinandersetzt, ins Leben gerufen. Es geht um tierische Produkte, Fleisch und natürlich auch Schoki. Sie bemüht sich schon länger, eine für sie gute und vertretbare Lebensweise zum Thema Lebensmittel nicht nur auszuprobieren, sondern ganz einfach zu Leben. Im Rahmen dieser Serie gab es auch einen Gastbeitrag, der das Experiment einer veganen Lebensweise beschreibt.

Was ist für mich der richtige Weg?

Dies ist eine einfache Frage, die nicht ganz so einfach zu beantworten ist. Natürlich muss jeder für sich selbst sehen, wie er mit den Themen Massentierhaltung, genmanipuliertes Gemüse und erhöhten Konsum von Lebensmitteln umgeht.

Ich habe aus den Ernährungswochen, wie ich sie liebevoll nenne, nun für mich die Entscheidung getroffen, dass eine bewusste Ernährung sinnvoll ist und dadurch zu einem erweiterten Genuss führen kann.

Daraus ist das Vorhaben entstanden, weniger Fleisch und besseres Gemüse zu essen. Der Plan ist, nur noch maximal dreimal pro Woche Fleisch zu essen. Das klingt vielleicht für manchen immer noch viel, aber ich bin eine fleischfressende Pflanze und so ein Experiment kann meiner Meinung nach nur funktionieren, wenn man sich realistische Ziele setzt.

Der Mann ist von meiner Idee sehr angetan und hat keinen Stress damit, weniger Fleisch zu essen. Ich werde jetzt allerdings nicht anfangen, nur noch Bioprodukte zu kaufen. Ob eine Nudel nun bio ist oder nicht, ist mir letztlich immer noch wurst. Außerdem bin ich von dem Bio-Hype nicht überzeugt. Aus der Menge an Bioläden, die damit verbunden aus dem Boden geschossen sind, finde ich es mehr als fraglich, ob alle Läden dieses Thema Bio konsequent umsetzen. Dem Braten traue ich nicht.

Wie die bewusste Ernährung umsetzen?

Trotzdem werde ich den Bioladen in der Nähe besuchen und mir einen Überblick über Angebote und Preise machen. Das steht fest. Außerdem nutze ich ab sofort das Angebot des Wochenmarktes, der direkt bei uns um die Ecke ist.

Produkte aus der Region. Das finde ich eine sinnvolle Sache, ob nun bio oder nicht. Der Gemüsehändler des Vertrauens weiß, wo er seine Produkte her hat. Außerdem verkauft er kaum Gemüse, was jetzt keine Saison hat. Das finde ich gut.

Auf diesem Markt gibt es außerdem einen Fleischwagen, wo ich schon länger deutsche Hähnchen kaufe, die absolut nix mit Wiesenhof zu tun haben. Und den Unterschied schmeckt man, wie ich schon weiß.

Absolut erwähnen muss ich an dieser Stelle noch den Käsemann. Der ist toll. Da bin ich am Samstag wieder einmal gewesen und habe unglaublich schmackhaften Käse gekauft. Der Besitzer ist scheinbar mit allen Bergbauern aus der Schweiz, Frankreich und wo auch immer noch toller Käse hergestellt wird, per Du. Der Einkauf dort, ist immer ein Erlebnis, da jede Sorte probiert werden kann. Auch der Feinschmecker hat bereits über diesen Käsemann berichtet. Er ist also kein unbeschriebenes Blatt.

Ich fasse also zusammen: Bewusste Ernährung – ja, 100 % Bio – nein. Ich denke, so kann ich meine Ernährung gesünder und mit gutem Gewissen umgestalten, also einfach Leben.

Bärlauch-Pesto selbermachen

Am Wochenende habe ich zuerst einen Ausflug auf den Rüttenscheider Wochenmarkt unternommen. Beim Gemüsestand meines Vertrauens habe ich frischen Bärlauch entdeckt, den ich sofort mitgenommen habe. Ich bin ein Fan von Bärlauch.

Im letzten Jahr haben der Mann und ich ein selbstgemachtes Bärlauch-Pesto geschenkt bekommen und waren hin und weg. Nun wollte ich das auch einmal austesten. Also habe ich mich mit dem Pürierstab verbrüdert und mein erstes Pesto hergestellt. Dazu habe ich sowohl Kochbücher konsultiert, als auch das Internet um Rat befragt.

Letztlich habe ich eine eigene Mischung kreiert, die ich jetzt präsentieren möchte:

Bärlauch-Pesto

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Zutaten

50 g gemahlene Mandeln
50 g Kürbiskerne
50 g Sonnenblumenkerne
200 ml Olivenöl
2 Bund Bärlauch
80 g Parmesan
3 Knoblauchzehen
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Bärlauch waschen und mit einem Zewa trockentupfen. Damit kein Wasser mehr übrig bleibt, am besten auch noch eine runde in der Salatschleuder schleudern.

Die Stängel vom Bärlauch abschneiden und beiseite stellen. Knoblauch schälen und die Kerne und Mandeln abwiegen.

In ein Gefäß das Öl, die Kerne und den Parmesan geben und gleichmäßig mit dem Pürierstab pürieren. Nach und nach den Bärlauch hinzufügen und zerkleinern.

Am Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das fertige Pesto am besten in ein dunkles Gefäß füllen und mit Ölivenöl bedecken, damit kein Luftkontakt mehr mit dem Pesto stattfinden kann. Angeblich soll selbstgemachtes Pesto bis zu einem Jahr haltbar sein. We will see.

Das Gericht is(s)t …

… sehr simpel in der Zubereitung. Ich esse sehr gern Pesto, da dies mit Pasta ganz hervorragend harmoniert, wie ich finde. Wenn es schnell in der Küche gehen muss, kocht man einfach ein paar Nudeln, mischt das Pesto unter und garniert das ganze noch mit ein bisschen frischem Parmesan.

Sehr gern esse ich auch die Variante mit angebratenem Gemüse. Ich verwende dazu meist Paprika und Zucchini, brate diese in der Pfanne mit ein wenig Öl an und gebe schließlich das Pesto dazu, bis eine Art Soße entstanden ist. Nun nur noch die Nudeln untermischen. Fertig. Und lecker.

Liebling oder Lieber-nicht-noch-einmal?

Bisher habe ich immer gekauftes Pesto verwendet und dort auch mein liebstes Pesto gefunden. Da ich nun aber festgestellt habe, dass das echt fix geht, so etwas selbst herzustellen, wird es in Zukunft öfter frisches Pesto geben.

Ich sortiere das Bärlauch-Pesto also zu meinen Lieblingen.

 

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