Siegeszug der Roten Inge

Nanu, was ist denn hier los? Das mag sich sicher der ein oder andere Fragen, bei diesem Titel. Wie Siegeszug? Und was zum Henker ist Rote Inge?

Die Antwort ist wie bei so vielen Dingen im Leben ganz einfach: Die Rote Inge ist das wohl leckerste Dessert wo gibt auf der Welt!

O-Ton von Sandra, Betreiberin von SCHÖNER Blog(t): „Der göttliche Nachtisch Rote Inge […].“
Das ist doch mal eine Aussage!

Wer diesen Nachtisch zubereitet, der kann nicht nur seine Gäste glücklich machen, sondern auch gleichzeitig angestaute Agressionen abbauen. Wie das geht? Einfach weiterlesen …20130124-154848.jpgZutaten
500 g Quark
1 Becher Sahne
2 EL Zucker
1 Vanillezucker
400 g TK Himbeeren
6 Schokoschaumküsse (früher auch bekannt als Mohrenkopf)
1 Päckchen Baiser20130124-154905.jpgZubereitung
Himbeeren mit Zucker und Vanillezucker bestreuen und auftauen lassen. Am Besten hierfür bereits die Schüssel verwenden, in die das Dessert am Ende den Naschkatzen präsentiert werden soll.

Im zweiten Arbeitsschritt wird die Sahne steif geschlagen und die Waffel von den Schaumküssen entfernt. Die Waffeln beiseite legen.

In einer weiteren Schüssel wird zuerst der Quark mit den Schaumküssen vermischt und am Ende noch die Sahne untergehoben. Die Quark-Sahne-Mischung wird nun über die Himbeeren gegeben.20130124-154931.jpgSchließlich noch die Waffeln in kleine Würfel schneiden.

Und nun folgt die versprochene Anti-Agressions-Therapie: Der Baiser wird in einen Gefrierbeutel gegeben und anschließend ordentlich mit einer Tasse oder dem Nudelholz verdroschen. Hilft, garantiert!20130124-154919.jpgDie Baiser-Brocken und die Waffelstücke werden erst kurz vor dem Servieren auf der Quark-Sahne-Mischung verteilt, dann knuspert es schön beim Genießen.

Wer keinen Baiser mag, der kann auch einfach nur die Waffeln auf dem Nachtisch verteilen.

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Apfelmus herstellen

Letzte Woche war die frischgebackene Schwiegermutter bei uns zu Gast und sie hat aus dem Garten etwa 3-4 kg selbstgepflückte Äpfel mitgebracht. Da stand ich vor der großen Frage: Was mache ich am Besten aus den ganzen Äpfeln?

Der Mann hatte die Idee: Apfelmus.
Habe ich bisher noch nicht gekocht, aber kann ja so schwer nicht sein, dachte ich mir. Also ab ins Internet und nach leckeren Rezepten googeln. Den Google-Sieger haben wir schließlich direkt ausprobiert.

Zutaten
2 kg Äpfel
2 EL Zucker
4 cl Calvados
250 ml Apfel-Holunder-Saft
etwas Zitronensaft
1 Prise Zimt

Zubereitung
Äpfel schälen, achteln und vom Kerngehäuse befreien. Das ist bei dieser Menge ganz schön anstrengend. Am Besten gemütlich hinsetzen und losschälen.
In einem Kochtopf 2 gestrichene EL Zucker schmelzen bis er karamellisiert.
Apfelspalten hinzugeben und gleichzeit die Hitze reduzieren. Die Apfelspalten kräftig herumrühren, bis sich der karamellisierte Zucker vom Topfboden löst. Mit dem Calvados ablöschen und schließlich den Apfelsaft angießen. Jetzt den Deckel auf den Topf und erstmal ein kleines Päuschen einlegen. Die Äpfel werden nun von ganz allein weich. Das dauert etwa 20-30 Minuten. Wenn die Äpfel nicht schon komplett zerfallen sind, kann man mit einem Kartoffelstampfer noch ein wenig nachhelfen. Am Ende das Püree mit Zucker, Zitronensaft und Zimt abschmecken.

Wer dieses Apfelmus zu Kartoffelpuffern essen will, der sollte eine Portion ohne Zimt herstellen. Zimtiger Apfelmus schmeckt echt eklig zu Kartoffelpuffern, wie ich leidlich feststellen musste …

Das ursprüngliche Rezept gibt’s hier.