Bäckerei Förster: Wo der Genuss zu Hause ist

Am letzten Freitag hatte ich gemeinsam mit Sandra und Anne die Ehre, in der Bäckerei Gebr. Förster mich quer durch das weihnachtliche Angebot von Plätzchen, Stollen und Co. durchprobieren zu dürfen.

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Die Försters sind seit über 125 Jahren ein Familienbetrieb und bieten heute an drei Standorten in Essen ihre Köstlichkeiten an. Ein kurzer Blick auf die Webseite verriet mir, dass Der Feinschmecker bereits zweimal den Betrieb ausgezeichnet hat. Der Familienbetrieb darf sich zu den besten Bäckereien in Deutschland zählen! Voller Vorfreude habe ich mich also gemeinsam mit den Mädels auf den Weg in die dritte Köstlichkeitenzentrale nach Heisingen begeben.

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Schon beim Eintreten in die Bäckerei werden wir von allerlei Leckereien hinter dem Glastresen angelacht. Jutta, die Ehefrau des Inhabers Christian, begrüßt uns sehr freundlich. Sie bietet uns zum Start erst einmal ein Getränk an. Die Mädels entscheiden sich für eine Schokolade, welche sich im Laufe des Probierens als nicht ganz so perfekte Wahl herausstellte. Irgendwann erreicht man schlicht den Schoki-Overload. Ich entscheide mich für einen Latte Macchiato.

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Kurz nach den Getränken werden meine Augen immer größer, als uns die zu verkostenden Teller und Platten erreichen.

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Spekulatius, Butterkekse, Spritzgebäck, Zimtsterne, Berliner Brot – da freut sich das Auge auf den Genuss!

Da ist zum einen der Vollkornstollen, der um die halbe Welt geschickt wird, der es mir angetan hat. Er enthält Rumrosinen und Mandeln und einen leckeren Marzipankern.

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Vollkornstollen

Der hat mir so gut geschmeckt, dass ich mir für zu Hause auch noch eine Portion mitgenommen habe. Offiziell wollte ich den Mann damit beglücken, aber ich habe ihn kurzerhand allein aufgegessen. Manchmal klappt das mit dem Teilen eben nicht so gut.

Toll gefallen haben mir auch die Domino-Wacker-Steine, wie sie uns Jutta vorgestellt hat.

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Dominostein

Feinste Zartbitterschoki umhüllt hier bissfesten Teig, Marzipan und dazwischen selbstgemachte Marmelade aus unter anderem Brombeeren und Himbeeren. Beim Probieren habe ich ja auf Kirschmarmelade getippt, aber wie ich später erfahren habe, lag ich da ziemlich falsch.

Alle Weihnachtsgebäcke werden nach alten Familienrezepten gebacken. Einiges ist an die moderne Zeit angepasst worden, wie etwa der Vollkornstollen. Christian erzählte uns, dass aufgrund von vielen Haselnussallergien er mittlerweile ganze Mandeln verbackt. Schmeckt super! Ich würde sagen, die Tüftelei hat sich gelohnt.

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Champagnertrüffel

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Berliner Brot

Auch gut gefallen hat mir das Dinkel-Spritzgebäck. Dieses ist das ganze Jahr im Angebot und wird wöchentlich zweimal frisch gebacken. In der Weihnachtszeit allerdings weit häufiger. Das Gebäck ist knackig und lässt sich prima in mundgerechte Stücke brechen. Im Mund entwickelt sich schnell eine gewisse Schmelzigkeit (das Wort gibt es glaub ich nicht, aber es trifft den Nagel auf den Kopf) und am Ende schmeckt man eine gewisse Zitronennote. Lecker!

Auch Baumkuchen stand zur Verkostung bereit. Ich liebe Baumkuchen. Knackige Schokolade außen, viele weiche, gebackene Teigschichten im Inneren.

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Baumkuchen

Baumkuchen ist ja für mich die Königsklasse der Kuchen. Allerdings ist mir die Zartbitterschokolade bei diesem Baumkuchen ein bisschen zu dominant gewesen. Ich kann nicht 100% sagen, ob ich zu diesem Zeitpunkt vielleicht einfach schon zuviel Schokolade intus hatte oder ich schlicht bisher immer nur Baumkuchen mit Vollmilchschokolade außen herum gegessen habe. Alles in allem war mir das Baumkuchenstück ein bisschen zu viel. Das sollte ich bei Gelegenheit noch einmal probieren, aber dann ohne vorher ganz viel andere Schoki verspeist zu haben.

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Als ganz wunderbar habe ich den Nugatstollen empfunden. Der ist komplett ohne Rosinen oder Marzipan und für alle geeignet, die eben genau diese Zutaten bei einem Stollen nicht mögen. Hierbei handelt es sich um ein neues Rezept, was sich, wenn ich das richtig verstanden habe, noch nicht so lang in der Familienküche befindet.

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Im Laden kann man sich die einzelnen Familienmitgliedern ganz genau ansehen. Der Gründer wacht von der linken Wand über den täglichen Betrieb. Ganz in der Nähe zeugt das Familienwappen mit der obligatorischen Brezel in der Mitte von einer langen Bäckertradition.

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Wandert der Blick noch ein Bild weiter, gelangt man wieder in die Gegenwart zurück. Dort ist die Familie gemeinsam abgebildet und lächelt in die Kamera.

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Die Försters

Die nächste Generation ist bereits in den Familienbetrieb eingestiegen. Die Bäcker und Konditoren der Familie Förster werden die Essener hoffentlich noch viele, viele Jahre mit den Köstlichkeiten nach alter Familientradition verwöhnen.

So ein Theater!

Ich hab’s ja nicht so mit dem Theaterspielen. Ich kann mit Fug und Recht von mir behaupten, dass ich ein absoluter Laie bin und von dem, was die Welt des Theaters ausmacht, nicht viel verstehe. Okay, da stehen Menschen auf den Brettern die die Welt bedeuten, bekommen Applaus für ihre gezeigte Leistung und nach dem Auftritt ist vor dem Auftritt.

In meiner Welt gehört das Theater definitiv nicht zu einem festen Bestandteil meines Lebens. Meine letzte, gesehene Aufführung ist Urzeiten her und ich bin entsetzt gewesen. Wir haben mit dem Deutschkurs Faust angesehen, sozusagen, als krönenden Abschluss für die Unterrichtseinheit. Allerdings ist das eine neue Interpretation des Stückes gewesen und gipfelte darin, dass der Teufel Gretchen auf der Bühne auf einem Rednerpult gepoppt hat. Musste das wirklich sein? Ich weiß es nicht, aber der Regisseur hatte sich sicher etwas dabei gedacht.

Generell finde ich es immer sehr schwierig, wenn alte Texte in die Neuzeit adaptiert werden. Ich als Historienfreund finde, wenn die Figuren eines Stückes so wunderbar Altdeutsch reden, gehören da auch pompöse Kleider, Männer mit Zylinder und Pferdekutschen dazu. Aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und letztlich liegt es an mir, ob ich mir neu interpretierte Stücke ansehe oder nicht.

Eigene Theatererfahrungen? Nö.

Die wenigen Berührungspunkte mit den Theatermenschen, wie ich sie liebevoll nenne, beschränken sich auf Schulaufführungen oder Workshop-Vorführungen, in denen die Teilnehmer Impro-Theater gespielt haben. Das habe ich immer als ein wenig merkwürdig empfunden, denn die Theatermenschen sind bei diesen Darstellungen eigentlich nur kreuz und quer durch den Raum gehüpft, gekrochen, gehumpelt, gejapst und was man sich sonst noch vorstellen kann. Für mich stellte sich da immer die Frage: Warum machen die das?

Soviel zu meiner Vorgeschichte.

Wie man sicher an diesen Beispielen sehen kann, habe ich mich nie für Theater, Theaterspielen, Auftreten oder sonstiges interessiert. Das war ganz einfach nicht meine Welt. Bis gestern.

Schnuppertraining in der leere raum

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Gestern bin ich bei einem Probetraining für Improtheater und auch Präsentationstraining zu Gast gewesen in „der leere raum“. Ich habe mich spontan entschieden an dieser Probestunde teilzunehmen, da ich darüber schon einiges von Claudia, der Inhaberin, gehört hatte. Ich bin ein spontaner Mensch, der gern neue Sachen ausprobiert. Der leere raum ist, ich zitiere an dieser Stelle von Claudias Homepage: „studio, bühne, büro und kreativraum. alles in einem.“

Claudia ist Schauspielregisseurin und ihre Leidenschaft gehört der Schauspielerei. Sie unterrichtet Schauspieltraining, systematisches Coaching und außerdem inszeniert sie auch noch Theaterstücke. Wow, das ist definitiv eine Welt, mit der ich bisher so gar nicht in Berührung gekommen bin.

Am Anfang der Stunde haben die teilnehmenden Frauen am Tisch gesessen, sich gegenseitig vorgestellt und sich ein wenig beschnuppert. Die Frage stand im Raum, mit welchen Zielen man zu diesem Training gekommen ist. Ziele? Öhm. Joa. Ich hatte mir keine Gedanken gemacht, was ich von dieser Stunde erwarte und bin ganz blind reingestolpert. Letztlich glaube ich, dass Präsentationstraining niemals schaden kann, sondern immer nur hilfreich ist. Und ich denke, dass ich noch einiges Lernen kann, was die Selbstpräsentation angeht.

Nach der Gesprächsrunde startet das Warm-up auf der schwarze Bodenfläche des leeren raumes. Ein Geschwindigkeitsspiel mit Abklatschen hat Hemmungen genommen, für Spaß gesorgt und uns allen Farbe ins Gesicht getrieben, denn das macht ganz schön warm.

Pantomime kann ich. Meistens jedenfalls.

Weiter ging es mit Pantomime. Jeder hat etwas ohne Worte dargestellt, was ihm spontan eingefallen ist und anschließend an seinen Nachbarn weitergegeben. Das mit den spontanen Einfällen, ist gar nicht so einfach, wie ich feststellen musste. Plötzlich ist bin ich dran, der Kopf ist leer und nun? Richtig, improvisieren.

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Claudia gibt zwischen den einzelnen Stationen des Abends Feedback, wie man Blockaden im Kopf abbauen kann und sich der Schwierigkeit stellen kann, etwas pantomimisch darzustellen.

Erste Gehversuche im Impro-Theater

Die nächste Station des Abends war szenisches Spielen. Zwei weiße Hocker sind auf dem schwarzen Boden aufgestellt worden. Claudia erklärt das Spiel namens „Freeze“. Eine Person sitzt auf dem Hocker, hält irgendwann inne, die zweite Person kommt dazu und spielt gemeinsam mit Person eins die Szene weiter.
Der nächste Teilnehmer klatscht irgendwann in die Hände, ruft „Freeze“ und die beiden Personen auf den Stühlen halten in ihrer Position inne. Person eins wird vom Freeze-Rufer abgelöst und es geht mit einer ganz anderen Szene weiter.

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Eieieieieieieieieiei, da hab ich vielleicht zwischendurch gelacht. Es ist wirklich total großartig zu sehen, wie lustig Alltagssituationen sein können.

Nach diesem Spiel gibt es noch eine Feedbackrunde und ich lerne, dass das, was wir in der letzten Stunde gemacht haben, bereits Impro-Theater war. Wow. Das war ja gar nicht so schwer und hat gar nicht weg getan.

Mit einem Lächeln auf den Lippen verlasse ich an diesem Abend den leeren raum. Es war anders. Es war körperlich anstrengend. Es war lustig. Ich hatte einen schönen Abend!

Wer mitmachen möchte, alle Infos gibt’s hier.

der leere raum
Claudia Maurer
Regisseurin für Schauspiel, Dipl. Designerin FH
Frankenstr. 215
45134 Essen

Käsekuchen ohne trockenen Boden und Rand

Wenn ich ganz ehrlich bin, dann esse ich wirklich gern Käsekuchen.
Aber der Boden und der hintere Rand aus Mürbeteig hat mich immer gestört. Der Boden ging ja immer noch einigermaßen, aber der hintere Rand war einfach nur trocken und ich habe ihn noch nie gemocht.

Eines schönen Tages hat meine Mama ein Rezept bekommen für Käsekuchen OHNE Boden und Rand. Das war ein wirklicher Freudentag. Natürlich ist dieses Rezept nun auch in meinem Fundus vertreten.

Ich backe diesen Kuchen wirklich gerne, da er extrem einfach ist und am Ende nach viel mehr aussieht und auch schmeckt.

Zutaten
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
125 g Butter
4-5 Eier
1 kg Magerquark
1 Päckchen Vanillepudding
3 EL Grieß

Zubereitung
Eier und Zucker mit dem Mixer schaumig rühren. Die restlichen Zutaten nach und nach hinzufügen, bis eine leichtegelbe Masse entstanden ist.
Die Masse nun in eine mit Backpapier ausgelegte Springform füllen und bei 165 Grad Umluft etwa 55 Minuten backen.

Für Abwechslung sorgen Mandarinchen. Die werden einfach vor dem Backen auf dem Kuchen verteilt. Alternativ kann der Käsekuchen auch auf einem Blech gebacken werden, dann verkürzt sich die Backzeit entsprechend.

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Siegeszug der Roten Inge

Nanu, was ist denn hier los? Das mag sich sicher der ein oder andere Fragen, bei diesem Titel. Wie Siegeszug? Und was zum Henker ist Rote Inge?

Die Antwort ist wie bei so vielen Dingen im Leben ganz einfach: Die Rote Inge ist das wohl leckerste Dessert wo gibt auf der Welt!

O-Ton von Sandra, Betreiberin von SCHÖNER Blog(t): „Der göttliche Nachtisch Rote Inge […].“
Das ist doch mal eine Aussage!

Wer diesen Nachtisch zubereitet, der kann nicht nur seine Gäste glücklich machen, sondern auch gleichzeitig angestaute Agressionen abbauen. Wie das geht? Einfach weiterlesen …20130124-154848.jpgZutaten
500 g Quark
1 Becher Sahne
2 EL Zucker
1 Vanillezucker
400 g TK Himbeeren
6 Schokoschaumküsse (früher auch bekannt als Mohrenkopf)
1 Päckchen Baiser20130124-154905.jpgZubereitung
Himbeeren mit Zucker und Vanillezucker bestreuen und auftauen lassen. Am Besten hierfür bereits die Schüssel verwenden, in die das Dessert am Ende den Naschkatzen präsentiert werden soll.

Im zweiten Arbeitsschritt wird die Sahne steif geschlagen und die Waffel von den Schaumküssen entfernt. Die Waffeln beiseite legen.

In einer weiteren Schüssel wird zuerst der Quark mit den Schaumküssen vermischt und am Ende noch die Sahne untergehoben. Die Quark-Sahne-Mischung wird nun über die Himbeeren gegeben.20130124-154931.jpgSchließlich noch die Waffeln in kleine Würfel schneiden.

Und nun folgt die versprochene Anti-Agressions-Therapie: Der Baiser wird in einen Gefrierbeutel gegeben und anschließend ordentlich mit einer Tasse oder dem Nudelholz verdroschen. Hilft, garantiert!20130124-154919.jpgDie Baiser-Brocken und die Waffelstücke werden erst kurz vor dem Servieren auf der Quark-Sahne-Mischung verteilt, dann knuspert es schön beim Genießen.

Wer keinen Baiser mag, der kann auch einfach nur die Waffeln auf dem Nachtisch verteilen.

Oh du schöne Weihnachtszeit … mit Mandel-Schoko-Keksen

Der letzte Beitrag aus der Reihe „Oh du schöne Weihnachtszeit“ dreht sich erneut um Plätzchen.

Ich habe in meiner Plätzchen-Rezepte-Dose gekramt und bin auf eine Karte mit Zitronenkeksen gestoßen. Das Rezept passt jetzt nicht so ganz zum Titel dieses Beitrages, aber das Grundrezept waren diese Zitronenkekse.

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Ich finde ja, dass erfrischende Zitronenkekse vielleicht im Sommer ganz lecker sind, aber in einer Weihnachtsbäckerei? Eben. Deshalb habe ich das Rezept ein wenig abgewandelt und herausgekommen sind wirklich leckere Plätzchen.

Mir war bei der Suche für eine weitere Plätzchensorte wichtig, dass ich nix ausstechen oder anderweitig formen muss. Da ich ein kleines Ferkel bin, fällt mir beim Ausrollen von Plätzchen nämlich die Hälfte des Mehls runter und das Formen von Kipferln hat ja auch nicht ganz so toll geklappt. Also musste ein Rezept her, wo ich vielleicht Kugeln formen muss und nicht viel mehr.

Mandel-Schoko-Kekse

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Zutaten
250 g weiche Butter
150 g Zucker
300 g Mehl
100 g Speisestärke
100 g grob gehakte Mandeln
1 Päckchen Kuvertüre

Zubereitung
Butter und Zucker mit einem Mixer schaumig schlagen. Im Rezept steht was von 10 Minuten, das habe ich allerdings nicht gemacht. Maximal 2 Minuten.
Mehl, Speisestärke und die Mandeln hinzufügen und alles zu einem glatten Teig rühren.
Den fertigen Teig jetzt für etwa 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Nach der Ruhephase den Teig wieder aus dem Kühlschrank nehmen und etwa haselnussgroße Kugeln formen. Diese werden nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt. Ich habe mit einer Gabel schließlich aus den Kugeln platte Kekse gedrückt, die von den Zinken noch nette Vertiefungen inne hatten. Kann man machen, muss man aber nicht.

Bei 170 Grad (Umluft) etwa 25-30 Minuten backen.

Die fertigen Plätzchen auskühlen lassen und schließlich noch die Kuvertüre erwärmen und mit einem Pinsel auf den Plätzchen verteilen. Das macht Sauerei, deshalb ist das Backpapier an der Stelle wirklich zu empfehlen.

Mein geschätztes Umfeld hat diese Kekse probiert und das Feedback war: lecker!

Oh du schöne Weihnachtszeit … mit Nussecken

Für mich gehören Nussecken definitiv mit in die Weihnachtsbäckerei.

Okay, die kann man eigentlich das ganze Jahr über backen und ich nehme mir das auch immer fleißig vor, aber letztlich klappt es irgendwie immer erst im Dezember.

Das Rezept hab ich von Mama, woher sie das Rezept hat, darüber liegen mir keine Infos vor. Vielleicht sollte ich sie bei Gelegenheit einfach mal fragen.

Nussecken sind toll, weil sie relativ einfach zuzubereiten sind und man selbst entscheiden kann, ob es große oder ganz kleine Ecken werden sollen. Also quasi als Kuchenersatz zum Nachmittagskaffee oder eben als kleine Leckerei, die immer geht.

Nussecken

ZutatenTeig
300 g Mehl
150 g Zucker
140 g weiche Butter
2 Messerspitzen Bachpulver
2 Eier

Belag
150 g weiche Butter
225 g Zucker
6 EL heißes Wasser
1 Päckchen Vanillezucker
200 g gemahlene Haselnüsse
100 g gemahlene Mandeln

2 Päckchen Kuvertüre für die Ecken

Teig-Zubereitung
Eier, Zucker und Butter mit einem Mixer verrühren, anschließend Mehl und Backpulver nach und nach zugeben und zu einem Teig verrühren.
Die Masse ist recht fest und wird nun auch einem gefetteten Backblech gleichmäßig verteilt.

Belag-Zubereitung
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und verrühren. Durch das heiße Wasser löst sich der Zucker auf. Wenn die Butter nicht ganz so weich ist, dann am Besten Butter, Zucker und das Wasser miteinander erwärmen und wenn die Butter geschmolzen ist, erst die restlichen Zutaten hinzufügen.Am Ende soll eine breiartige Masse herauskommen, die gleichmäßig auf dem Teig verteilt wird.

Bei 170 Grad (Umluft) das ganze etwa 20-25 Minuten backen.

Jetzt kommt Trick 17: Wenn das Backblech aus dem Ofen genommen wird, direkt die einzelnen Nussecken auf dem Blech zurechtschneiden. Sollte beim Schneiden nämlich jetzt ein Stück vom Belag zerbröseln, kann man ihn ganz einfach wieder zusammendrücken.

Nussecken erkalten lassen auf dem Backblech.

Der letzte Schritt ist schokoladig: Die Kuvertüre schmelzen, am Besten in einem Wasserbad, und die einzelnen Nussecken von allen drei Seiten nacheinander in die Kuvertüre tauchen. Die schokolierten Nussecken dürfen sich jetzt noch ein wenig auf einem Backpapier entspannen, bevor sie ruck zuck aufgegessen werden.