Mediterranes Ofengemüse

Das in meiner Küche am meisten genutzte Gerät ist, nach den Herdplatten, der Backofen. Es ist ganz fantastisch, wenn man ein Gericht kalt zusammenstellen kann und den Rest erledigt der Ofen. Einfach so. Man muss nichts weiter tun, als die richtige Gradzahl einzustellen und abwarten.

Am Ende wird der eigene Gaumen mit einem schmackhaften fertigen Gericht verwöhnt und der Aufwand dafür ist schwindend gering. Das kann man natürlich jetzt nicht pauschal sagen, denn ich habe durchaus schon Essen zubereitet, die trotz Ofen viel Aufwand bedeuteten, aber für das nun folgende Gericht ist es absolut zutreffend.

Mediterranes Ofengemüse

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Zutaten

(für 2 Personen)
2 kleine Zucchini
10 Champignons
1 Paprika
8 kleine Kartoffeln
1/2 Fetakäse
Öl
Salz, Pfeffer, Paprika, mediterrane Gewürzmischung

Zubereitung

Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen.
Kartoffeln waschen und trocken tupfen. Die Kartoffeln in der Mitte durchschneiden und mit der aufgeschnittenen Seite nach oben auf ein Backblech legen. Die Schnittseiten mit einem Pinsel mit etwas Öl bestreichen und mit Salz, Pfeffer, Paprika und je nach Geschmack, mit mediterranen Gewürzen bestreuen. Kartoffeln in den Ofen schieben und etwa 25 Minuten garen.

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Zucchini, Pilze und Paprika waschen, trockentupfen, klein schneiden und ggf entkernen. Das Gemüse zusammen in eine Schüssel geben und nun ebenfalls mit Salz, Pfeffer und ggf medieterranen Gewürzen bestreuen und vermengen.

Nun das Gemüse auf dem Backblech mit den Kartoffeln verteilen und zusammen in den Ofen schieben.

Nach 15 Minuten Garzeit den Fetakäse auf dem heißen Gemüse zerbröseln und für weitere 10 Minuten in den Ofen schieben.

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Das Gericht is(s)t …

… wirklich einfach und geschmacklich ganz weit vorn mit dabei. Was ich wirklich toll finde, dass so ziemlich jede Sorte von Gemüse für dieses Gericht in Frage kommt. Da kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen. Schön.

Wer zum Gemüse eine Soße braucht, isst einfach ein wenig Kräuterquark oder Sour Cream dazu.

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Liebling oder Lieber-nicht-noch-einmal?

Das mediterrane Ofengemüse zählt seit Jahren zu meinen Lieblingen. Im Zuge der bewussten Ernährung passt das Gemüse natürlich sehr gut mit auf den Speiseplan, da fleischlos und saisonales Gemüse kann verwendet werden.

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Kartoffelauflauf

Ich liebe Kartoffeln. Als kleines Mädchen habe ich mir nach dem Abendessen immer den Kartoffeltopf geschnappt und die übrig gebliebenen Kartoffeln aufgegessen, obwohl ich eigentlich schon satt war. Das hatte zur Folge, dass meine Ma nie genug Kartoffeln übrig hatte, für beispielsweise Bratkartoffeln.

Selbst wenn ich einmal nicht alle Kartoffeln nach dem Abendessen aufessen konnte, war die Wahrscheinlichkeit gering, dass es Bratkartoffeln geben konnte, denn auch kühlschrankkalte Kartoffeln esse ich gern. Nach wie vor.

Da liegt es doch auf der Hand, dass ich den Backofen anschmeisse und mein liebstes Gemüse zubereite, in Form von

Kartoffelauflauf

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Zutaten

800 g festkochende Kartoffeln
1 TL Knoblauchpaste
250 ml Sahne
250 ml Milch
Muskat
Kräutersalz
Pfeffer
Paprikapulver
1 TL Gemüsebrühe
Pflanzenfett für die Form
250 g geriebener Gouda

Zubereitung

Kartoffeln schälen und mit einer Reibe in ganz dünne Scheiben reiben.
Ein kleines Backblech mit dem Pflanzenfett einfetten und die Kartoffeln in Reihen hinein legen.
Die Kartoffeln nun mit Kräutersalz, Muskat und Pfeffer leicht würzen.
Sahne und Milch in einer Schüssel mischen und mit der Gemüsebrühe, Knoblauchpaste, Kräutersalz, Paprika, Muskat und Pfeffer würzen, gut verrühren.
Die Sahne-Milch-Mischung über die Kartoffeln geben.
Bei 180 Grad etwa 20 Minuten garen, dann den Käse verteilen und weitere 20 Minuten überbacken.

Das Gericht is(s)t …

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Bestimmt sehr lecker, wenn man den Auflauf nicht eine Stunde im Ofen lässt und die Kartoffeln die gesamte Soße aufgesogen haben. Das Problem: Zurückgeblieben ist nur noch die Würzmasse, die viel zu sehr nach Salz geschmeckt hat.

Im ursprünglichen Rezept stand, dass man die Kartoffeln in zwei Schichten in die Form geben sollte. Das habe ich nicht gemacht und ich denke, deshalb war am Ende bei mir keine Soße mehr übrig. Außerdem stand im ursprünglichen Rezept, dass dort 1 Esslöffel Gemüsebrühe rein sollte. Das schien mir schon ziemlich viel und ich habe weniger verwendet. Ich habe das Rezept bereits angepasst, dass dies nun nicht mehr passieren sollte.

Ansonsten simpel in der Zubereitung und schnell vorbereitet.

Liebling oder Lieber-nicht-noch-einmal?

Aufgrund des hohen Salzgehaltes war das Gratin fast nicht essbar und das sage ich, als ein erklärter Salzjunkie. Ich würde es auf jeden Fall noch einmal kochen, aber dann mit deutlich weniger Salz!

Das Originalrezept findet sich hier.

Suppenkasper aufgepasst!

Ich mag Suppen und Eintöpfe. Diese bedeuten für mich wenig Aufwand, da ich nur bei der Vorbereitung ein wenig schnibbeln muss und der Rest vom Herd und der Zeit erledigt wird. Außerdem reicht so ein Topf voll Suppe mindestens zwei Mahlzeiten lang. Das ist praktisch, wenn die Zeit knapp ist. Dass so ein Eintopf preiswert ist, sei an dieser Stelle auch noch erwähnt.

In der letzten Woche habe ich den Mann mit „Quer-durch-den-Garten“ oder einfacher ausgedrückt, einer Gemüsesuppe beglückt. Der Ausdruck für Gemüsesuppe stammt von meiner Omi. Diese hatte in meinen Kindertagen tatsächlich noch einen Gemüsegarten, aus dem die Zutaten für die Suppe stammten. Okay, ich hab keinen Garten, aber dieser Ausdruck ist bei mir hängengeblieben.

Da es in der letzten Woche bereits die Gemüsevariation gegeben hat, wollte ich das in dieser Woche nicht schon wieder essen. Nach Sichtung des Gefrierschrankes war schnell klar, dass Hackfleisch und Paprika vorhanden sind. Außerdem leckere Bio-Kartoffeln. Damit geht doch was. Also habe ich den Herrn Google bemüht und in den Suchergebnissen erschien der

Bauerneintopf

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Zutaten

500 g Hackfleisch
3 kleine Zwiebeln
500 g Kartoffeln
500 g TK-Paprika
1 Dose gestückelte Tomaten
500 ml Wasser
2 TL Gemüsebrühe
Gewürze (Paprika, Salz, Pfeffer, orientalische Gewürze oder Gewürzmischungen)
3 EL TK-Petersilie
3 EL TK-Schnittlauch
1 Becher Schmand
1 EL Mehl + Wasser zum Andicken

Zubereitung

Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden.
Zwiebeln würfeln und zusammen mit dem Hackfleisch in einem großen Topf anbraten. Nacheinander Paprika und Kartoffeln hinzufügen.
Gewürze hinzugeben und gut durchrühren.
Im Topf bildet sich beim Anbraten Ansatz, das gibt Geschmack.
Schließlich die Dose mit den gestückelten Tomaten, Gemüsebrühe, Petersilie, Schnittlauch und Wasser hinzufügen.
Nachdem der Eintopf kurz aufgekocht ist, die Hitze reduzieren und auf kleiner Flamme etwa 30 Minuten köcheln lassen.
Nach der Garzeit den Schmand unterrühren und für mehr Bindung das Mehl mit dem Wasser mischen, in den Eintopf einrühren, aufkochen, abschmecken, fertig.

Das Gericht is(s)t …

Schnell vorbereitet. Wie bereits eingangs erwähnt, schätze ich genau dies bei Eintöpfen sehr. Es ist außerdem wirklich simpel in der Zubereitung.
Wenn man den Bauerntopf dünnflüssiger mag, kann man auch den Schritt mit dem Andicken weglassen.
Beim Essen habe ich irgendwann festgestellt, dass ich dieses Gericht schon einmal gegessen habe. Da gibt es ein Maggi Fix von. Das hat mich doch doppelt gefreut, dass ich diesen Eintopf gekocht habe und zwar ohne eines dieser Fix-Produkte.

Liebling oder Lieber-nicht-noch-einmal?

Nachdem ich heute die aufgewärmte Variante getestet und für gut befunden habe, kommt dieses Rezept in die Kategorie Liebling. Diese neue Errungenschaft gesellt sich nun zu den Rezepten für Linsensuppe, Kürbissuppe oder auch Sauerkrautsuppe. Gerade wenn es draußen kalt ist, die Nase läuft und sich ein allgemeines Unwohlsein einstellt, esse ich sehr gern Suppe. Ab dem nächsten Herbst gehört der Bauerneintopf zu meiner wöchentlichen Suppenauswahl.

Das Originalrezept findet sich hier.