Haselnusskuchen mit Nugat

Ich will Kuchen backen. Ich will einen tollen Kuchen backen, denn schließlich sind der Mann und ich auf einer Feier eingeladen, wo ich einen Kuchen mitbringen darf. So in etwa waren meine Gedanken am Wochenende, während ich mich auf die Rezeptsuche begeben habe.

Diesmal sollte es ein Rezept sein, was ich beim Rezepte-Montag veröffentlichen kann, sprich, es musste eine neue Kreation her und außerdem wollte ich gern einmal aus einem Backbuch etwas backen.

Also ab zum Kochbuchregal und erstmal schauen, ob ich überhaupt ein Backbuch besitze. Volltreffer. Sogar zwei Bücher, die sich ausschließlich mit dem Thema Backen auseinandersetzen. Im ersten Buch bin ich nicht fündig geworden. Da sind zwar wirklich nette Rezepte drin gewesen, aber vieles war mir ganz einfach zu kompliziert.

Ich habe einen Kuchen mit Aha-Effekt gesucht, der aber nicht allzuviel Arbeit macht. Fündig geworden bin ich in

Die schönsten Backrezepte.
Dieses Sonderausgabe ist nur noch antiquarisch erhältlich und verfügt über einen Sonderteil mit Köstlichkeiten rund um die Weihnachtsbäckerei.

Haselnusskuchen mit Nugat

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Zutaten

6 Eier
160 g Zucker
2 Prisen Salz
2 Päckchen Vanillezucker
200 g Butter
100 g Crème fraîche
400 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
200 g Marzipan Rohmasse
3 EL Milch
200 g gemahlene Haselnüsse
100 g gehackte Haselnüsse

150 g Nugat
100 g Haselnussblättchen

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Zubereitung

Die Marzipan Rohmasse mit der Milch etwa 1 Minute in der Mikrowelle (800 Watt) erwärmen. Das warme Marzipan lässt sich zusammen mit der Milch zu einer flüssigen Masse verarbeiten, die sich so später einfacher unter den Teig heben lässt. Das Marzipan erstmal Beiseite stellen.

Den Backofen auf 165 Grad (Umluft) vorheizen.

In einer Schüssel Butter, Vanillezucker und Zucker mit einem Mixer schaumig schlagen und nach und nach die Eier unterrühren. Wenn der Teig kleine Bläschen aufweist, die Crème fraîche unterrühren.
Mehl abwiegen, mit dem Backpulver mischen und unter die Butter-Ei-Masse rühren.
Nun das abgekühlte Marzipan in den Teig rühren und ebenso die gemahlenen und gehackten Haselnüsse.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen (Ich habe ein etwas kleineres Blech genommen, dadurch wurde der Kuchen ein bisschen dicker.) und den fertigen Teig gleichmäßig verteilen.
Zuletzt das Nugat auf die Teigmasse bröseln und ein wenig in den Teig reindrücken. Ganz am Schluss noch die Haselnussblättchen auf der Masse verteilen – fertig.

Bei 165 Grad (Umluft) etwa 30 Minuten backen.

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Das Gericht is(s)t …

… mal ein etwas netterer Rührkuchen. Sonst backe ich mit relativ wenig Aufwand und Zutaten einen Kuchen. Diesmal wollte ich aber unbedingt aus einem meiner Backbücher etwas backen. Die Wahl viel auf den Haselnusskuchen mit Nugat.

Als ich die Eier in die Schüssel gegeben habe, habe ich nicht schlecht gestaunt, denn alle sechs Eier hatten zwei Eigelbe. Beim ersten Ei habe ich noch an einen Zufall geglaubt, aber nach dem letzten Ei aus der Bio-Eier-Packung kann ich mir das irgendwie nicht mehr vorstellen.

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Aber zurück zum fertigen Kuchen. Alle Testesser sind begeistert gewesen, denn der Kuchen sah einfach nur nach einer Nussbombe aus, ist aber durch das Marzipan und die Crème fraîche schön saftig geblieben.

Liebling oder Lieber-nicht-noch-einmal?

Diesen Kuchen backe ich auf jeden Fall wieder, obwohl er ein wenig mehr Arbeit und Zutaten benötigt. Ich habe das ursprüngliche Rezept ein wenig nach meinen Wünschen angepasst, denn im Original sollten 300 g ganze Haselnusskerne verwendet werden.

In meiner Vorstellung habe ich mich schon auf ganz vielen Kernen rumbeißen sehen und fand das nicht so nett. Deshalb habe ich die ganzen Kerne gegen gemahlene und gehackte Haselnüsse aufgetauscht, was eine super Sache gewesen ist.

Außerdem habe ich einen zusätzlichen Arbeitsschritt, das Anrösten der Haselnüsse, gespart.

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Bei den Links zu den einzelnen Büchern handelt es sich um Affiliate Links. Ich finde das sehr praktisch, wenn man direkt zum richtigen Buch geführt wird und nicht erst lang suchen muss.
Kann man mögen, muss man aber nicht ;-)

Bananen-Mandel-Kuchen-Collage

Montags ist Montags-Foto-Tag.
Heute habe ich eine Collage im Angebot, die ich mit einer neuen, namens App Pic Collage, erzeugt habe. Bei dem fotografierten Objekt handelt es sich um äußerst leckeren Bananen-Mandel-Kuchen, den ich aus der Not heraus gebacken habe.

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Hintergrund: Die Bananen mussten unbedingt verarbeitet werden. Zur Auswahl stand eine Bananenmilch, gebackene Banane mit Honig oder irgendwie verbacken.

Ich habe mich für letztere Variante entschieden, da mir die anderen Optionen einfach nicht so gut gefallen haben. Das Rezept gibt es in den nächsten Tagen zu lesen.

Mohn-Streusel-Kuchen

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Die Küchenfee hat wieder zugeschlagen!
Nach dem ersten gelungenen Apfelkuchen, habe ich ein wenig weiter experimentiert. Zum Geburtstag meiner Mama habe ich einen Kuchen angekündigt. Da die Mama einen Apfelkuchen backen wollte, fiel meine Neuentdeckung leider aus.

Na schön, dann eben erst Brainstorming: Was mag die Mama? Marzipan. Okay, hab ich noch nie mit gearbeitet, nehm ich. Eierlikör. Joa, Flüssigkeit muss ja schließlich immer mit in einen Kuchen. Mohn. Mag ich auch, passt gut zum Eierlikör, alles klar, jetzt schnell ein Rezept finden.

Ich habe einige Kuchen ergoogelt, die die Kriterien erfüllten, aber die Bilder begeisterten mich nicht. Dann eben improvisieren, wie immer …

Den Boden und die Streusel nehm ich einfach vom Apfelkuchen, denn das hat ja geschmeckt. Die Füllung nehm ich aus dem Internet. Beim Einkaufen habe ich schließlich fertige Mohnmasse gefunden, das hat mir sogar einen Arbeitsschritt erspart.

Rausgekommen ist am Ende ein wirklich sehr leckerer Mohn-Marzipan-Kuchen, den die Mama gelobt hat. Wie schön: Mama erfreut, in der Küche rumexperiementiert, meiner Backleidenschaft gefröhnt und lecker Kuchen gegessen – Ziel erfüllt.

Zutaten für den Teig:
300 g Mehl
200 ml Pflanzenfett zum Backen
100 g Zucker
1 Ei
1 Päckchen Vanillinzucker

Zutaten für die Füllung:
1 Päckchen Marzipan Rohmasse
4 EL Milch
4 EL Eierlikör
90 g Zucker
100 g Pflanzenfett zum Backen
2 Päckchen fertige Mohnmasse zum Backen
1 Ei
500 g Magerquark
1 Spritzer Zitrone

Zutaten für die Streusel:
200 ml Pflanzenfett zum Backen (Ist flüssig, deshalb kann man direkt Streusel herstellen, ohne die Butter erwärmen zu müssen)
275 g Mehl
125 g Zucker
1 Prise Salz
1 Päckchen gehackte Mandeln

Zubereitung

Teig
Mehl, Fett, Zucker, Ei und Vanillezucker verrühren und am Ende mit der Hand nochmal ordentlich durchkneten. Anschließend den Teig in einer runden Springform verteilen. Den Rand nicht vergessen, sonst verfärbt sich die Füllung unschön braun!

Mohn-Füllung
Marzipan in einen Topf zerbröseln und zusammen mit der Milch unter ständigem Rühren erwärmen. Am Ende sollte ein dickflüssige Masse entstehen. Topf von der Platte nehmen und abkühlen lassen.
Als nächstes Zucker, Fett und das Ei in einer Schüssel mit dem Mixer verquirrlen. Jetzt kommt die fertige Mohnmasse, der Magerquark, Eierlikör und die Zitrone mit in die Schüssel. Das ganze wieder gut vermischen. Schließlich die abgekühlte Marzipan-Milch-Masse noch zu den restlichen Zutaten geben und die fertige Füllung auf dem Teigboden verteilen.
Tipp: Die Marzipan-Masse noch vor dem ersten Teig herstellen. So bleibt genügend Zeit zum Abkühlen.

Streusel
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und langsam verrühren. Ab jetzt hat der Mixer Pause und die gute alte Handarbeit ist wieder gefragt!
Den Teig mit der Hand nochmal kräftig kneten und anschließend kleine Streusel abzupfen und auf die Mohn-Mischung geben.
Bei ca. 165 Grad Heißluft etwa 50 Min. backen. Am Ende der Backzeit prüfen, ob die Füllung schon fest geworden ist. Im Zweifel verlängert sich die Backzeit solange, bis nix mehr am Zahnstocher hängen bleibt.
Tipp: Wenn die Streusel noch keine schöne Farbe bekommen haben, am Schluss wenige Minuten den Ofen auf 200 Grad stellen und den Grill anmachen. So sind superknusprige Streusel gesichert 🙂

Einen Teil des Original-Rezepts gibt es hier.

Apfelkuchen mit Streuseln

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Ich habe mich meiner Backleidenschaft gewidmet und meinen ersten Apfelkuchen mit Streuseln gebacken. Kriterium bei der Rezeptsuche: Der Kuchen durfte nur ein Ei enthalten, denn mehr hatte der heimische Kühlschrank nicht mehr im Angebot.

Zutaten für den Teig:
300 g Mehl
200 ml Pflanzenfett zum Backen
100 g Zucker
1 Ei
1 Pck. Vanillinzucker
6 Äpfel
350 g Apfelmus

Zutaten für die Streusel:
200 ml Pflanzenfett zum Backen (Ist flüssig, deshalb kann man direkt Streusel herstellen, ohne die Butter erwärmen zu müssen)
275 g Mehl
125 g Zucker
1 gestr. TL Zimt
1 Prise Salz

Zubereitung
Mehl, Fett, Zucker, Ei und Vanillezucker verrühren und am Ende mit der Hand nochmal ordentlich durchkneten. Anschließend den Teig in einer runden Springform verteilen. Dann die Äpfel schälen, in kleine Stücke schneiden und mit dem Apfelmus in einer Schüssel vermischen. Die Masse auf den Teig geben.

Streusel-Zubereitung: Alle Zutaten in eine Schüssel geben und langsam verrühren. Wenn man keine Knathaken verwendet, werden automatisch kleine Streusel mit dem Mixer erzeugt, die auf die Äpfelmischung gegeben werden. Oder man mischt alle Zutaten, knetet den Teig mit der Hand noch einmal durch und zupft kleine Streusel auf die Apfel-Mischung.

Und schon kann der Kuchen in den Ofen. Bei ca. 165 Grad Heißluft etwa 50 Min. backen.
Tipp: Wenn die Streusel noch keine schöne Farbe bekommen haben, am Schluss wenige Minuten den Ofen auf 200 Grad stellen und den Grill anmachen.

Generell gilt: Immer mal wieder in den Ofen schauen, da die Streusel schnell verbrennen.

Schmeckt pur schon großartig. Zu den oberknusprigen Streuseln passt aber auch Sahne, Vanillesauce oder Vanilleeis.

Das Original-Rezept gibt es hier.

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