12 von 12 im Mai mit Schokocreme-Blindverkostung

Heute ist nicht nur Muttertag, sondern auch der 12. Mai (Das Fotoprojekt 12 von 12 findet heute statt.) und der Tag, an dem ich zum zweiten Mal an einer Blindverkostung teilnehme. Ich finde dies ist eine tolle Mischung.

Wie genau 12 von 12 funktioniert, kann man bei Draußen nur Kännchen nachlesen.

Erst die Mutter beglücken, dann Schokocremes probieren

Aber zurück zum Thema: Heute ist Muttertag. Da meine Ma nicht direkt in der Nachbarschaft wohnt, habe ich sie angerufen und mit „Hallo, beste Mama der Welt!“ begrüßt. Allein darüber hat sie sich schon gefreut, denn das Wörtchen Mama hat sie schon ewig nicht mehr aus meinem Munde gehört. Man hat ja so seine Spitznamen für die eigene Mutter …

Der Mann und ich sind nach den Anrufen bei unseren Müttern sofort zur Schokoladen-Blindverkostung bei Sandra von Schöner Blog(t) und ihrem Mann aufgebrochen. Vor ein paar Wochen haben wir hierfür eine Einladung erhalten. Wie die Idee zu dieser tollen Aktion entstanden ist, hat Sandra hier zusammengefasst und über das Tasting berichtet.

Ziel des Experiments: Kann man Nutella in einer Blindverkostung zwischen anderen Schokocremes herausschmecken?

Dies ist bereits ein zweites Tasting gewesen, zu dem wir eingeladen wurden, denn Currysaucen haben wir schon im letzten Jahr auf Herz und Nieren getestet. Nach einem kleinen Begrüßungssektchen durften Anne und ihr Mann, ein weiteres Pärchen, zwei Kinder und der Mann sowie meine Wenigkeit an einer hübsch gedeckten Tafel Platz nehmen.

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Insegesamt 8 Schokocremes hat Sandra organisiert, darunter zwei Zartbittercremes und natürlich das obligatorische Nutella, dass es herauszufinden galt. Die Kriterien für die Schokocremes: Sie mussten Fair trade sein (Ja, Nutella ist da leider raus, durfte aber trotzdem teilnehmen.) oder wenigstens bio (Okay, da ist Nutella auch raus, aber es ist nunmal Nutella und durfte auf gar keinen Fall fehlen.). Dazu gesellte sich noch eine Creme, die Sandra selbst gekocht hatte.

Fair trade und Bio-Schokocremes probieren

Verkostet haben wir die Sorten Zartbitter, Schoko-Nuss und Nuss-Nougat von Alnatura, Cocoba von Gepa, enerBIO in Nuss-Nougat und Zartbitter und die selbstgekochte Variante. Die Schokocremes sind in Gläschen abgefüllt worden und mit kleinen Fähnchen mit Nummern gekennzeichnet gewesen.

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Natürlich ist diese Blindverkostung absolut professionell umgesetzt worden, jedenfalls, was die grafische Gestaltung der Bewertungsbögen angeht.

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Da ich beim Verkosten der Currysaucen feststellen musste, dass ich bereits bei zwei Saucen auf dem Teller, mir die einzelnen Nummern der Saucen nicht mehr merken konnte, weil Essen mich offensichtlich zu sehr ablenkt, gab es bei diesem Schokotasting nun ein kleines Hilfsmittel, so dass ich gar keine Probleme hatte, die einzelnen Schokocremes zuzuordnen.

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Spannend zu sehen, ist die Herangehensweise der einzelnen Tester gewesen. Ich habe zuerst alle Cremes auf meinem Teller gesammelt, um sie nacheinander und in einem Rutsch probieren zu können. Eine andere und vielleicht bessere Variante: Stullen schmieren. Das Weißbrot in schmale Streifen schneiden, mit der jeweiligen Creme beschmieren, auf dem Teller anordnen und dann genießen. Auch gut fand ich die Variante immer nur eine Creme zu probieren, alle Eindrücke zu notieren und zur nächsten Schokocreme zu wechseln. Für den Schokioverload kann man natürlich die Cremes auch pur mit einem Löffel genießen.

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Zwischen den jeweiligen Schokocremes habe ich schwarzen Tee zum Neutralisieren getrunken …

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… oder einfach an meinem Sektglas genippt.

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Eine weitere Möglichkeit, gegen den Zuckerschock anzukämpfen, waren gekochte Eier, die mit einer Eier-Koch-App zubereitet worden sind. Leider ließen diese sich nicht gut schälen, was, wie ich gelernt habe, auf die Frische der Eier zurückzuführen ist und nichts mit schlechtem Abschrecken zu tun hat.

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Gesättigt, ein wenig angetrunken und mit viel zu viel Schoki und Zucker im Bauch, habe ich der Auswertung des Tastings zugeschaut. Bewertet wurden die Kriterien Nussanteil, Streichfähigkeit, Süße und Schokoladengeschmack. Beim Auswerten kam die Überlegung auf, dies bei der nächsten Blindverkostung ebenfalls in elektronischer Form durchzuführen, denn diese erfolgte ganz old school mit Papier und Stift.

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Das Ergenis: Fast alle haben das Nutella herausschmecken können und die richtige Nummer in ihrem Bewertungsbogen notiert. Interessant ist, dass aber niemand Nutella zu seinem Favoriten gekürt hat. Hier konnte man wirklich schön sehen, wie unterschiedlich Geschmäcker sein können. Meine Sieger sind die beiden Zartbitter-Cremes geworden. Da ich persönlich nur sehr selten viel Schoki esse, da mir die meistens zu süß sind, kamen mir die beiden Zartbittercremes sehr entgegen.

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Wirklich toll finde ich, dass ich meine beiden Lieblinge mit nach Hause nehmen durfte, da auch im Haushalt von Sandra und ihrem Mann keine weitere Verwendung für diese beiden Cremes mehr ist. An dieser Stelle: DANKE! Nach einem kurzem Blick auf die Lieblingsschuhe, haben der Mann und ich den Heimweg angetreten, um …

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… den restlichen Tag auf dem Sofa zu verbringen. Eigentlich wollte ich ja die Balkonmöbel noch einölen, aber die müssen sich nun noch etwas gedulden, denn man muss ja Prioritäten setzen …

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