10 Dinge

So langsam wird es ungemütlich, wenn man tagsüber an der frischen Luft unterwegs ist. Wenn ich so darüber nachdenke, fallen mir doch glatt 10 Dinge ein, die eigentlich immer Spaß machen, aber wenn es draußen so richtig usselig ist, noch viel mehr.

  • Sonntags faul auf dem Sofa lümmeln.
  • Kakao trinken
  • Ein ausgiebiges Bad nehmen, obwohl ich ja sonst eher der Duschtyp bin.
  • Kekse backen
  • Die guten Wollsocken von Omma anziehen und sich über die warm werdenden Füße freuen.
  • Am frühen Abend Kerzen anzünden, weil es schon wieder so dunkel ist.
  • Einen Hut aufsetzen und somit gewappnet für Wind und Wetter sein.
  • Eintopf essen
  • Sich absolut in ein Buch vertiefen und das schlechte Wetter komplett ausblenden.
  • Okay, manchmal scheint ja auch die Sonne, dann macht ein Spaziergang durch die bunten Farben des Herbstes ebenfalls Freude.
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    Freitags-Füller

    Freitags ist Freitags-Füller-Tag.
    Wer sich beteiligen möchte, kann die Vorlage bei scrap-impulse nachlesen.

    1. Heute bin ich mit Jeans, Stiefeln und Wollpulli bekleidet – Herbst eben.

    2. Plastikgeld ist eine gute Erfindung. Ein Hoch auf die Visitenkarten.

    3. St. Martin, St. Martin, St. Martin ist ein guter Mann … Lalalalalalala … Kind müsste man nochmal sein.

    4. Ist es ein Zeichen von Leidenschaft wenn man ein Buch nach dem anderen liest.

    5. Eine Maschine, mit der man 8 Stunden schlafen kann und anschließend in der Echtzeit nur eine Stunde verloren hat, müsste mal jemand erfinden.

    6. Im übrigen werde ich heute Abend Milchreis mit Obstsalat essen.

    7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf entspanntes Lesen im Zug, morgen habe ich einen Geburtstagsbesuch geplant und Sonntag möchte ich eine hoffentlich himmlisch leckere Gans essen!

    Kürbissuppenwahnsinn

    Herbstzeit ist Kürbiszeit! Oder in meinem Fall eher Kürbis-Suppen-Zeit.
    Seit dem Besuch bei den Großeltern des Mannes haben die tollen Herbstfrüchte bei uns zu Hause ein neues Heim gefunden.

    Zum Teil verschönern die Cucurbita (so nennt sie jedenfalls Wikipedia) in zierlicher Form seit ein paar Wochen unseren Esszimmertisch. Die kleinen Jungs haben es mir echt angetan! Die Farben: toll, die Formen: toll und scheinbar halten die Jungs ewig!

    Der andere Teil der leckeren Cucurbita (ich mag das Wort …) ist in das Gemüsefach des Kühlschranks eingezogen.

    In einer Sonntagskoch-Aktion habe ich bereits zwei Suppen hergestellt: klassische Kürbis-Kokos-Suppe mit Kartoffeln und eine kleine Abwandlung ohne Kartoffeln, dafür mit roten Linsen.

    Kürbissuppe mit roten Linsen kommentierte Sandra folgendermaßen: „Das war ja mal eine superleckere Suppe!“ Anschließend folgte die Frage nach dem Rezept.

    Das mit den Rezepten ist ja immer so eine Sache. Ich bin eher eine Art Freestyle-Koch. Man schaue in ein Rezept für ungefähre Mengenangaben und danach wird wild improvisiert. Schmeckt auch fast immer …

    Also habe ich meine kleinen Gehirnzellen angestrengt und das Rezept rekonstruiert. Und wo ich schon dabei war, habe ich mir auch Gedanken für die andere Suppe gemacht, denn die Zubereitung unterscheidet sich ja nicht wirklich.

    Beide Suppen sind lecker, keine Frage, aber die Kürbis-Kokos-Suppe mit Kartoffeln hat nun auch die Kolleginnen schwer begeistert und deshalb gibt’s nun das Rezept für die holde Leserschaft!

    Kürbis-Kokos-Suppe

    1 Hokkaido Kürbis
    4-5 große
    Kartoffeln
    2 Zwiebeln
    1-2 TL rote Currypaste
    etwa 600 ml
    Gemüsebrühe
    400 ml Kokosmilch
    Salz / Pfeffer / andere Gewürze

    Kürbis entkernen und das faserige Innenleben mit einem Esslöffel rauskratzen. Den Kürbis nun in kleine Stücke
    schneiden. Zwiebeln schälen und zerkleinern, Kartoffeln schälen und
    in kleine Stücke zerteilen.

    Currypaste in heißem Öl sieden, dann die Zwiebeln dazugeben und diese glasig
    dünsten.
    Schließlich die Kürbisstücke und die Kartoffeln ab in den Topf und kurz
    mitbraten.
    Wenn alle Zutaten ordentlich Hitze abbekommen haben, die Kokosmilch und die Gemüsebrühe angießen.
    Jetzt kann man sich ganz entspannt zurücklehnen, denn das Kochen an sich übernimmt ja der Herd 😉

    Nach ca. 30-40 Minuten ist die Entspannung auch schon wieder vorbei und nun wirds laut. Wenn der Kürbis weich ist, Kürbis
    mit einem Standmixer pürieren.

    Schließlich die Suppe abschmecken (alle Gewürze die man mag sind
    erlaubt).

    Am Ende sollte die Suppe schön sämig sein. Ist sie zu dickflüssig geworden, einfach noch ein bisschen Wasser angießen.

    Und schon kann der Genuss losgehen! Mmmmmhhh.